VEREIN TAKE 5 | KUNST KULTUR
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Archiv Saison 9 (Aug. 2025 - Juli 2026)

BAROCKE VIELFALT
Glanzstücke verschiedenster Stilrichtungen des Barock​
Donnerstag 26. März 2026, 19:00
LE CARILLON: Inge Kuhn (Traversflöte, Blockflöte), Kinga Krommer (Traversflöte), Laura Bradley (Gambe), Chiara Massini (Cembalo)
Fuhrmannhaus, Linzer Straße 404, 1140 Wien
  Le Carillon lädt ein auf eine musikalische Reise durch das 18. Jahrhundert – eine Epoche, in der die europäische Kammermusik ihre glanzvollste Blüte erlebte. Das Programm verbindet die tänzerische Eleganz Frankreichs mit der kontrapunktischen Tiefe Deutschlands.

Den Auftakt bildet Jean-Marie Leclair, der in seiner Deuxième Récréation de Musique den französischen Stil mit italienischem Feuer paarte. Es folgt die intime Zwiesprache zweier Traversflöten in der a-moll Sonate von Johann Joachim Quantz, dem berühmten Flötenlehrer Friedrichs des Großen.

Mit Jean-Baptiste Loeillet und seinen fließenden Trio-Sätzen sowie den zeitlosen, konzentrierten Kleinen Präludien von Johann Sebastian Bach beleuchten wir unterschiedliche Facetten barocker Harmonik. Den Abschluss bildet das Trio in h-moll von Christoph Schaffrath, einem Meister des „empfindsamen Stils“, dessen Musik bereits den Übergang zur Klassik erahnen lässt.


Programm (Änderungen vorbehalten):

Jean-Marie Leclair (1697-1764)
  • aus Deuxième Récréation de Musique
    Ouverture Gravement/Legerement/Lentement - Forlane - Sarabande - Badinage

Johann Joachim Quantz (1697-1773) 
  • Sonate für zwei Traversflöten in a-moll
    Allegro assai - Andantino - Presto
          
Jean-Baptiste Loeillet (1680-1730)
  • Triosonate in e-moll
    Largo - Allegro - Largo - Allegro

Johann.Sebastian Bach (1685-1750)
  • fünf kleine Präludien

Christoph Schaffrath (1709-1763)
  • Trio in h-moll
    Adagio - Vivace - Allegro


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DEVENIR
David Strbàc präsentiert sein neues Album
Freitag 20. März 2026, 19:00
​David Strbàc (Gitarre)
Musikschule Jacquingasse, Jacquingasse 21/3, 1030 Wien
   Devenir – spanisch für „Werden“ – bezeichnet eine natürliche, schrittweise Form der Verwandlung. Unter diesem Titel präsentiert der Gitarrist David Strbac ein Programm, das zentrale Stationen seiner künstlerischen Entwicklung sowie seine langjährige Verbindung zur spanischen Musik widerspiegelt.

Strbacs Interesse an diesem Repertoire entstand bereits in seiner Jugend. Spanische Gitarrenmusik prägte seine frühen Jahre nachhaltig, sodass ihn sein Universitätsprofessor später scherzhaft „Mr. Spain“ nannte. Erst im Laufe der Zeit erkannte Strbac die familiären Hintergründe dieser Nähe: Seine Vorfahren mütterlicherseits stammen aus Spanien, ein kulturelles Erbe, das in seiner Kindheit in Serbien kaum präsent war, jedoch unbewusst in seiner musikalischen Vorliebe fortwirkte.

Seit beinahe einem Jahrzehnt lebt der in Belgrad geborene Musiker in Wien. Studienjahre, internationale Konzerttätigkeit, kammermusikalische Projekte sowie prägende persönliche Erfahrungen formten sein künstlerisches Profil. Das präsentierte Repertoire entstand über einen längeren Zeitraum hinweg, in dem Strbac die Werke sukzessive erarbeitete und aufnahm – immer wieder geprägt von Momenten, die sich im Rückblick als entscheidend erwiesen.

Devenir bietet einen konzentrierten Einblick in diesen Prozess. Die flamenco-inspirierten Kompositionen von Falla, Turina und Rodrigo stehen in einem wirkungsvollen Kontrast zur lyrischen Tonsprache eines Komponisten wie Eduardo de la Maza. Gemeinsam veranschaulichen sie die stilistischen und persönlichen Einflüsse, die Strbacs musikalisches Werden begleitet haben.

Das Programm lädt das Publikum dazu ein, diese Entwicklung nachzuzeichnen: eine künstlerische Spurensuche, die die unterschiedlichen Facetten von Strbacs musikalischer Identität hörbar macht.


Programm (Änderungen vorbehalten):

Eduardo Sainz de la Maza (1903–1982)
  • Platero

Manuel de Falla (1876–1946)
  • Canción del Fuego Fatuo
  • Homenaje (Le Tombeau de Debussy)
  • Danza del Molinero

Joaquín Malats (1872–1912)
  • Serenata Española

Joaquín Rodrigo (1901–1999)
  • Invocación y Danza

Antonio Carrillo (1908–1986)
  • Como Llora una Estrella

Ariel Ramírez (1921–2010)
  • Alfonsina y el Mar

Joaquín Turina (1882–1949)
  • Sonata, Op. 61
    Allegro - Andante - Allegro vivo


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OLGA SMIRNITZKAJA UND JOHANN STRAUSS
Die große Liebe von Johann Strauss
Dienstag 17. März 2026, 19:00
Yulia SAVRASOVA (Mezzosopran), Vasilis TSIATSIANIS (Piano), Elisabeth SEETHALER (Erzählerin)
​Musikschule Jacquingasse, Jacquingasse 21/3, 1030 Wien
  Ein Abend mit Romanzen von Olga Smirnitzkaja, als Antworten zu ausgewählten Liebesbriefen von Johann Strauss Sohn an sie.

   Olga Smirnitzkaja beschäftigte sich als eine der ersten Frauen in Russland mit Komposition. Ausser der Qualität ihrer Werke sind allein schon die Bestrebungen zur Überwindung der Konventionen, die einer Frau im Russland des 19ten Jahrhunderts auferlegt waren, bemerkenswert. In dieser Beziehung stand Olga Smirnitzkaja zweifellos an der Spitze einer zukunftsweisenden Entwicklung, schreibt der Musikwissenschaftler Dr. Thomas Aigner, ehemaliger Leiter der Musiksammlung der Wien Bibliothek.

   1993 macht er eine aussergewöhnliche Entdeckung. Es wurde eine Abschrift der vernichtet geglaubten 100 Liebesbriefe von Johann Strauss an seine große Liebe gefunden. Gegenbriefe von Olga Smirnitzkaja sind leider weiterhin verschollen. Dafür sind ihre Kompositionen, sogenannte Romanzen, erhalten. Die meisten stammen aus der Zeit vor oder kurz nach der Begegnung mit Johann Strauss. Wie wäre das Leben von Olga Smirnitzkaja verlaufen, hätte sie einen wie Johann Strauss geheiratet? ...     

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WAS DIE SEELE BEWEGT
Südländisches Feuer und Wiener Charme
​Dienstag 10. Märzr 2026, 18:00
Tamuna GOCHASHVILI (Mezzo-Sopran), Victoria VASILCHENKO (Klavier)
​Lobby der Downtown Residenz, Krotenthallergasse 5, 1080 Wien
Dieses Programm vereint Werke, die für mich all das verkörpern, was den Menschen innerlich lebendig macht. Es sind musikalische Momentaufnahmen von Liebe und Hoffnung, von Sehnsucht, Glauben und Weisheit, aber auch von jenen Schattenseiten wie Verzweiflung, Eifersucht und Hoffnungslosigkeit, die ebenso zu unserem Dasein gehören. Jede Komposition erzählt von einer tiefen menschlichen Emotion und findet ihre eigene Klangsprache – mal im südländischen Feuer voller Leidenschaft, mal im feinen, eleganten Wiener Charme. Unterschiedliche Stile und Sprachen spiegeln die Vielfalt unserer inneren Welt wider und zeigen, dass Musik über alle Grenzen hinweg das ausdrücken kann, was Worte allein nicht zu sagen vermögen. Dieses Konzert ist eine Einladung, sich berühren zu lassen und in den Spiegel der eigenen Seele zu blicken.


Programm (Änderungen vorbehalten):

Gerónimo Giménez (1854–1923)
  • La tarántula es un bicho mu malo, aus "La tempranica"

Joaquín Turina (1882–1949)
  • Poema en forma de canciones, op. 19
    Dedicatoria / Nunca olvida / Cantares / Los dos miedos / Las locas por amor

José Serrano (1873–1941)
  • ¿Qué te importa que no venga?, aus "Los claveles"

Olivier Messiaen (1908–1992)
  • aus "Trois Mélodies"
    Pourquoi? / Le sourire

Georges Bizet (1838–1875)
  • aus "Carmen"
    Habanera / Seguidilla

Piano solo

Francesco Cilea (1866–1950)
  • Accerba voluttà, aus "Adriana Lecouvreur"

Pietro Mascagni (1863–1945)
  • Santuzza, voi lo sapete, o mamma, aus "Cavalleria rusticana"

Stanisław Moniuszko (1819–1872)
  • Kwiatek

Pyotr Ilyich Tchaikovsky (1840–1893)
  • Da, chas nastal, aus "Orleanskaya Deva" ("Die Jungfrau von Orleans")

Piano solo

Johann Strauss II (1825–1899)
  • Ich lade gern mir Gäste ein, (Orlofskys Couplet), aus "Die Fledermaus"

Gustav Stolz (1884–1974)
  • Spiel auf deiner Geige, aus "Venus in Seide"

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STORIES IN MOTION
A Tribute to Strauß and World Dance
Donnerstag 05. März 2026, 18:00 Uhr
GUITARISSIMA:Olga DIMITROVA, Anna LESJAK, Ayako KAISHO, Katarina MARIC, Maksim JABLOČNIK (Gitarren)
​Amtshaus Wieden, Favoritenstraße 18, 1040 Wien
   Rhythmus, Bewegung, Klang – das sind die Elemente, die „Stories in Motion“ zum Leben erwecken. In diesem abwechslungsreichen Konzert treffen die beschwingten Polkas und Walzer von Johann Strauss auf mitreißende Rhythmen aus aller Welt: von der bulgarischen Ratschenitsa über brasilianische Klänge bis hin zu afrikanischen Trommeln und filmischen Klanglandschaften.

   Die Musik erzählt Geschichten – mal humorvoll, mal nachdenklich, immer voller Energie. Dabei wird Johann Strauss als Meister des Wiener Tanzes nicht nur gewürdigt, sondern in Dialog mit globalen Tanzformen gesetzt. „Stories in Motion“ lädt ein zu einer musikalischen Reise, in der
Grenzen verschwimmen, Kulturen sich begegnen und der Tanz als universelle Sprache im Mittelpunkt steht.
 

Programm (Änderungen vorbehalten):

Johann Strauss II (1825–1899)
  • Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“
  • Pizzicato Polka
  • Tritsch-Tratsch-Polka

Andrew York (*1958)
  • 3 Sätze aus der “Afrikanischen Suite”
    Quiccan - Bantu - Djembe

Alan Silvestri (*1950)
  • Forrest Gump Suite

Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)
  • Walzer Nr. 2
  • Tahiti Trot (nach „Tea for Two“)

Aram Khatschaturjan (1903-1978)
  • 4 Sätze aus dem Ballet „Gayaneh“
    Tanz von Nuneh und Karen - Nunehs Tanz - Uzundara - Säbeltanz

Maksim Jablocnik (*1999)
  • Marbles

Baden Powell (1937-2000)
  • Berimbau

Lars Wüller (*1975)
  • Red Concert

Leó Weiner (1885 - 1960)
  • Fuchtanz aus Divertimento Nr. 1 op. 20

Petko Stajnow (1896 - 1977)
  • Ratschenitsa aus der Suite "Thrakische Tänze"

Avishai Cohen (*1970)
  • Lo Baiom Velo Balyla

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BOSSA NOVA LIVE
Brasilianisches vom Feinsten
Montag 02. März 2026, 20:00
BOSSA COMPANY
The Black Sheep, Kettenbrückengasse 5, 1050 Wien​
   Bossa Nova weckt Nostalgie und Urlaubsgefühle und obwohl die meisten die portugiesischen Texte nicht verstehen, spürt man doch die Sehnsucht und die einzigartige Gefühlswelt die diese Lieder ausdrücken. Die Bossa Company hat sich ganz dem Stile von J. Gilberto und Tom Jobim verschrieben, bringt aber eigene musikalische Ideen mit ein ohne dabei die Einfachheit und den Rhythmus zu verfälschen.

   Aus 4 verschiedenen Ländern kommen die 4 Musiker und Musikerinnen und damit jedes Konzert einzigartig und anders ist, bringen sie immer einen Musikalischen Überraschungsgast mit.

   Altbekanntes und weniger bekannte Stücke sorgen für ein Eintauchen in die Magie des Bossa Nova.
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SAITE AN SAITE
Ein romantischer Abend für Violine und Gitarre​
​Freitag 27. Februar 2026, 18:00

Yuliya LEBEDENKO (Violine), Raphael BEREAU (Gitarre)
​Lobby der Downtown Residenz, Krotenthallergasse 5, 1080 Wien

   
Dieses Programm lädt das Publikum zu einer musikalischen Reise durch die Welt der Romantik ein, in der Ausdruckskraft, lyrische Tiefe und virtuose Brillanz im Mittelpunkt stehen. Die ungewöhnliche und zugleich intime Besetzung von Violine und Gitarre eröffnet neue Klangfarben und verleiht bekannten Werken eine besondere Transparenz und Wärme.

   Den Auftakt bildet Franz Schuberts Sonate „Arpeggione“, ein Meisterwerk voller Gesanglichkeit und innerer Ruhe. Die drei Sätze – Allegro moderato, Adagio und Allegretto – spiegeln Schuberts typisch poetische Tonsprache wider und entfalten einen innigen Dialog zwischen den beiden Instrumenten.

   Mit der Meditation aus „Thaïs“ von Jules Massenet erklingt eines der berühmtesten lyrischen Solostücke der Musikgeschichte. Ihre schwebende Melodie und spirituelle Tiefe schaffen einen Moment der stillen Kontemplation.

   Camille Saint-Saëns’ Introduction et Rondo capriccioso bringt virtuose Brillanz und temperamentvolle Kontraste ins Programm. Leidenschaftliche Dramatik trifft hier auf spielerische Leichtigkeit.

   Die Spanische Serenade von Cécile Chaminade verzaubert mit Eleganz und südlichem Kolorit. Rhythmische Feinheit und melodischer Charme verleihen dem Werk eine tänzerische Leichtigkeit.

   Den Abschluss bildet der Ungarische Tanz von Johannes Brahms – voller Feuer, rhythmischer Energie und folkloristischer Farben, ein kraftvoller und mitreißender Ausklang des Abends.


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CARMENcita
Bizets Oper, neu erzählt
Donnerstag 26. Februar 2026, 19:30

Yulia LEBEDENKO (Carmen, Violine), Xenia GALANOVA (Micaela), NN (Don Jose), Hartmut SCHULZ (Escamillo, Erzähler), Lidiya MASHEK (Chello), Victoria VASILCHENKO (Piano), Raphael BEREAU (Gitarre)
Klaviersalon Atzgersdorf, Endresstrasse 18/1, 1230 Wien

   Die beliebtesten Nummern aus „Carmen“, neu erzählt aus der Perspektive Escamillos.

​   Am Schluss von Bizets Meisteroper ersticht der Polizist Don José bekanntlich die von ihm begehrte Carmen. Es ist der tragischer Höhepunkt einer von ihm einseitig imaginierten Beziehung, geprägt von machohaftem Besitzanspruch und verblendeter Leidenschaft.

   Man darf davon ausgehen, dass Don José für diese Tat zur Rechenschaft gezogen wird und dass es zur Gerichtsverhandlung kommt. Einer der Zeugen ist der Torero Escamillo. Dieser kennt Carmen von Jugend an und kennt auch das Milieu der Gitanos, der spanischen Roma, aus dem die junge Frau stammt und dessen Regeln und moralischen Werten sie nicht entkommen kann und wohl auch nicht entkommen will.

   In einer Rückschau erzählt er die Handlung der Oper aus seiner Perspektive. Dabei wird deutlich, welchen Missverständnissen José aufgesessen ist und wie diese letztendlich den  fatalen Ablauf der Ereignisse in Gang gesetzt haben.

   Diese Vorführung wird noch mit Bilderprojektion von Sevilla (Plaza de Toros, Plaza Major, …) unterstützt.

Musik: Georges Bizet (1838-1875)
Text: Hartmut Schulz (*1964)
  
  
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VERSCHRÄNKTE REGUNGEN
Skrjabin, Ravel, Rachmaninow, Franck
Dienstag 24. Februar 2026, 19:00 Uhr

Paula Garcia del VALLE (Piano)
Amtshaus Landstraße, Karl-Borromäus-Platz 3, 1030 Wien (Karl-Borromäus-Saal, 2. Stock)

 Manche Werke scheinen weniger einer Epoche als einem inneren Zustand anzugehören.
Dieses Programm folgt solchen inneren Bewegungen – Regungen, die sich über Zeit, Stil und Grenzen hinweg verschränken. Von Skrjabins mystischer Klangwelt über Ravels nächtliche Visionen bis zu Rachmaninows verdichteten Seelenlandschaften und Francks monumentaler Synthese entfaltet sich ein Bogen zwischen Intimität und Transzendenz.

   Alexander Skrjabin – Sonate Nr. 2 fis-Moll, op. 19
Skrjabins zweite Sonate ist eine Musik der Dämmerung. Der Komponist selbst beschrieb sie als nächtliche Meereslandschaft – ein Werk zwischen Bewegung und Stillstand. Der erste Satz scheint aus der Ferne zu kommen, wie ein innerer Monolog, während das Finale in wellenartigen Gesten aufbrandet. Schon hier wird Skrjabins spätere Vision spürbar: Musik als Ausdruck geistiger Zustände, in der Harmonie nicht nur Struktur, sondern Bedeutung trägt.

   Maurice Ravel – Gaspard de la nuit
Mit Gaspard de la nuit betritt das Programm eine dunklere, imaginäre Nacht. Inspiriert von Gedichten Aloysius Bertrands erschafft Ravel drei musikalische Miniaturen von extremer klanglicher Präzision.
Ondine flirrt und verführt, Le Gibet hält die Zeit in erstarrter Unbeweglichkeit an, während Scarbo als groteske, albtraumhafte Figur immer wieder auftaucht und verschwindet. Hier wird Virtuosität zur dramaturgischen Kraft – Klang als Illusion, Schatten und Spiegelung.

   Sergej Rachmaninow – Präludien (D-Dur, g-Moll, Es-Dur, gis-Moll)
Rachmaninows Präludien sind Momentaufnahmen innerer Zustände. Jedes Stück trägt eine eigene emotionale Gravitation – von strahlender Weite bis zu düsterer Verdichtung. Trotz ihrer Kürze besitzen sie eine orchestrale Tiefe und eine unmittelbare Ausdruckskraft. In ihnen klingt stets eine Spannung zwischen Melancholie und Aufbegehren, zwischen persönlichem Bekenntnis und großer Geste.
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   César Franck – Präludium, Choral und Fuge
Francks Werk bildet den architektonischen und geistigen Abschluss des Programms. Präludium, Choral und Fuge sind hier nicht nur Formen, sondern Ausdruck einer organischen Entwicklung: Alles geht aus einem Keim hervor und kehrt verwandelt zurück. Die zyklische Anlage, die dichte Chromatik und die kontrapunktische Strenge verbinden romantische Expressivität mit spiritueller Erhabenheit.
Nach den fragmentarischen und visionären Klangwelten der vorherigen Werke wirkt Francks Musik wie eine Sammlung und Bündelung aller zuvor gehörten Regungen.
Dieses Konzert verbindet Werke, die aus dem Innersten heraus entstehen: Musik als Spiegel nächtlicher Bilder, seelischer Spannungen und geistiger Ordnung – verschieden in ihrer Sprache, verbunden in ihrer Suche.


Programm (Änderungen vorbehalten):

Alexander Skrjabin (1872 - 1915) 
  • Sonate Nr. 2 gis-Moll, op. 19
    Andante - Presto

Maurice Ravel (1875 - 1937)
  • Gaspards de la nuit
    Ondine - Le gibel - Scarbo

Pause

Sergei Rachmaninow (1873 - 1943)
  • Präludien D-Dur, g-Moll, Es-Dur, gis-Moll

César Franck (1822 - 1890)
Präludium, Choral und Fuge, FWV 21
  
  
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VEREINS JAHRESFEST
​Geschenk der Künstlerinnen und Künstler
​Donnerstag 19. Februar 2026, 19:00

Viele Musikerinnen und Musiker
Amtshaus Margareten, Schöbrunnerstraße 54, 1050 Wien

Wie jedes Jahr präsentieren ausgezeichnete Künstlerinnen und Künstler eine Auswahl ihres Könnens dem Publikum des 5. Bezirks.
2026 wird es etwas Besonderes. Es wird ein Potpourri von Klassik, Weltmusik, Oper, Operette, Jazz, Chansons, Ohrwürmer und Unterhaltungsmusik. Viele Musikerinnen und Musiker werden mit Freude diese 9. Saison des Vereins feiern. Sie wollen den Vorstand des Vereins und das Publikum mit Ihren exzellenten Können begeistern, ohne das Programm zu verraten.

   Der „Maître de Cérémonie“ wird die Violinistin und Mezzosopranistin Yuliya LEBEDENKO sein.
Sie verspricht einen Abend voll mit „fun-tastischer“ Musik, tollen Präsentationen, großartiger und abwechslungsreicher Atmosphäre.

   Auslese der Künstlerinnen- und Künstlerliste, die möglicherweise auftreten werden:

... ÜBERRASCHUNG ...

   Da Yuliya den Vorstand und das Publikum überraschen willst, wird das Programm nicht bekannt gegeben.

​Es wird wie jedes Jahr ein Büffet geben: Speise und Getränke für eine Kostenbeteiligung von € 15,-

Dementsprechend schaut der Zeitablauf so aus:
18:30 - Publikum Einlass
18:45 - Büffet Eröffnung
19:15 - Büffet STOP und Konzert 1. Satz
20:00 - Büffet AUF - Konzert Pause
20:15 - Büffet STOP und Konzert 2. Satz
21:00 - Büffet AUF - Konzert Pause
21:15 - Büffet bleibt auf und Zugaben (alle Zusammen)
21:30 - Büffet endgültig ZU - Ende der Veranstaltung
  
  
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JA'ZZS OHNE GRENZEN
Unchained melodies​
​Dienstag 10. Februar 2026, 20:00
Nicola ZARIC (Akkordeon), Gerhard ZEILINGER (Schlagzeug), Georg SCHMELZER-ZIRINGER (Bass)
The Black Sheep, Kettenbrückengasse 5, 1050 Wien​

JA'ZZS steht für JAZZ von Zaric, Zeilinger und Schmelzer

Ein wunderbares Trio mit dem virtuosen Nikola Zaric bringt neben Jazzstandards stimmungsvolle Weisen aus den Ländern des Balkans. Spielfreude und Kreativität sind hier neben fein gezeichneten Melodien und treibendem Rhythmus garantiert.   
 
Programm (Änderungen vorbehalten)
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  • Alice In Wonderland
  • Autumn Leaves
  • Black Orpheus
  • Bye, Bye, Blackbird
  • Djelem, Djelem
  • I Can’t Give You Anything But Love
  • Jardin d’hiver
  • Johnny
  • La vie en rose
  • Libertango
  • Mack The Knife
  • Mademoiselle de Paris
  • Menilmontant
  • Minor Swing
  • Moskauer Nächte
  • Night And Day
  • Nuages
  • Nussdorfer Sternderl
  • Oblivion
  • Somewhere Over The Rainbow
  • Sous le ciel de Paris
  
  
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MARGARETEN WIRD OPER-iert  -  Teil 1
LA REGATA DELLA ANZOLETA

Venezianische Komödie mit Musik von Rossini
​Donnerstag 29. Jänner 2026, 19:30
Julia SAVRASOVA (Mezzosopran), Vasilis TSIATSIANIS (Piano). Martin PLODERER (Erzähler)
Amtshaus Margareten, Schöbrunnerstraße 54, 1050 Wien

   Es ist der Tag einer Regatta in Venedig. Zunächst erzählt der Erzähler vom Treiben auf dem unter dem Fenster gelegenen Platz. Da tritt Anzoleta ans Fenster. Sie entdeckt ihre beiden Liebhaber unter den Ruderern – und diese entdecken sie. Es beginnt ein Wettkampf um ihre Gunst.

   Dann verkündet sie, dass derjenige ihr Mann werden soll, der bei der Regatta vorne liegt. Die Regata beginnt und Anzoleta fiebert mit. Natürlich wäre ihr der hübsche, junge und romantischen Arlecchino lieber und lange Zeit sieht es auch so aus, als würde er gewinnen. Anzoleta gibt sich romantischen Träumen hin – da fällt Arlecchino aus der Gondel, Pantalone gewinnt. Anzoleta ist kurz enttäuscht, befindet aber, dass ein alter reicher Mann viele Vorteile hat, schließlich kann sie sich mit seinem Geld an jedem Finger einen Liebhaber leisten.

   Während auf dem Platz gefeiert wird, schließt sie das Fenster und geht hinunter, um Pantalone ins Haus zu lassen.​


Musik: Gioacchino Rossini (1792 - 1868), Antonio Buzzolla (1815 - 1871)
Text: Hartmut Schulz (*1964)
  
  
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​VON BACH ZU TSCHAIKOWSKY
Tradition, Spiegelung und Romantik
Dienstag 27. Jänner 2026, 18:00 Uhr
Maine NISHIYAMA (Violine), ​Zhiyu Zhang (Cello), Riito Shimata (Piano)
Amtshaus Wieden, Favoritenstraße 18, 1040 Wien

   Das vorliegende Konzertprogramm stellt einen musikalischen Weg von der individuellen Stimme zur kammermusikalischen Gemeinschaft dar. Im Zentrum stehen drei Werke unterschiedlicher Epochen und nationaler Traditionen, die jeweils eine eigene Form des musikalischen Ausdrucks verkörpern.

   Den Beginn bildet Johann Sebastian Bachs Werk für Violine solo, in dem sich höchste kompositorische Dichte mit einer zugleich persönlichen, inneren Klangsprache verbindet. Die Reduktion auf ein einzelnes Instrument lässt Raum für Konzentration, Intimität und strukturelle Klarheit. Daran anschließend folgt ein Werk für Violoncello solo von Max Reger, dessen Musik die barocke Tradition Bachs aufgreift und in die spätromantische Klangwelt überführt. Reger erweitert die solistische Ausdruckskraft durch harmonische Verdichtung und emotionale Tiefe.

   Den Abschluss des Programms bildet das Klaviertrio von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, in dem sich die zuvor vorgestellten individuellen Stimmen zu einem intensiven musikalischen Dialog vereinen. Das Zusammenspiel der drei Instrumente eröffnet eine neue Dimension des Ausdrucks, geprägt von Erinnerung, Gesanglichkeit und emotionaler Dramatik.

   Das Konzert versteht sich als Einladung, Musik nicht nur als Abfolge von Werken, sondern als erzählerischen Prozess zu erleben – von der Einsamkeit des solistischen Ausdrucks hin zur gemeinschaftlichen Kommun.


Programm (Änderungen vorbehalten):

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
  • aus Sonate für Violine solo G-moll No.1 BWV 1001 
    Adagio - Fuga, allegro

Max Reger (1873 - 1916)
  • aus Suite für Violoncello solo d-Moll, op. 131c/2
    Prelude - Largo

Peter Ilyich Tschaikowsky (1840 - 1893)
  • Klaviertrio a-Moll, op.50
    Pezzo elegiaco (Moderato assai – Allegro giusto) - Tema con variazioni: Andante con moto, Variazione finale e coda
   
   
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​LIEBE
Weber - Moser - Spohr​
Donnerstag 22. Jänner 2026, 18:00 Uhr
Pamela COATS (Klarinette), Hartmut SCHULZ (Bariton), Joe TURBESSI (Piano)
​Lobby der Downtown Residenz, Krotenthallergasse 5, 1080 Wien

   Liebe – welchem schöneren Thema könnte sich ein Konzert widmen?


   Der Titel des Programms leitet sich ab vom gleichnamigen Liederzyklus op- 16 des Schweizer Spätromantikers Rudolf Moser, der im Zentrum dieses Abends steht.  Acht hoch expressive Lieder erzählen von Sehnsucht, Liebesleid und Erfüllung.

   Flankiert wird dieses Werk durch Kompositionen zweier Meister der deutschen Frühromantik - Carl Maria von Weber und Louis Spohr. Verbindendes Element ist die Klarinette, für die beide Bedeutendes geschrieben haben. Überschäumend vor guter Laune und höchster Virtuosität präsentiert sich Webers Grand Duo Concertant, op. 48.
Die abschließenden Deutschen Lieder op. 105 von Spohr vereinen dann alle drei Solisten in einem der bedeutendsten Liederzyklen der Frühromantik.

   Mitwirkende sind die international arrivierte Hamburger Klarinettistin und Ensembleleiterin Pamela Coats, der Wiener Bariton und Liedspezialist Hartmut Schulz und der Pianist Joe Turbessi von der Bühne Baden.

   Das Konzert wird gefördert von der Rudolf-Moser-Stiftung, CH-7546 Ardez
 

Programm (Änderungen vorbehalten):

Carl Maria von Weber (1786 - 1826)
  • Grand Duo Concertant, op. 48

Rudolf Moser (1892 - 1960)
  • Liebe. op. 16 (Wiener EA)
    Liebeslied / Sommer / Frauenliebe / Kostbar Kleid / Stimmen / Heimliche Begleitung / Banges Erwachen / Letzte Bitte

Louis Spohr (1784 - 1859)
  • Sechs Deutsche Lieder, op. 103
    Sei still mein Herz / Zwiegesang / Sehnsucht / Wiegenlied / Das heimliche Lied / Wach auf

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​TSCHAIKOWSKY
Lieder, Arien und Klaviersolos
Mittwoch 14. Jänner 2026, 18.00
Tatjana RUBINSKAJA (MezzosSopran), Victoria VASILCHENKO (Piano)
Amtshaus Margareten, Schönbrunnerstraße 54, 1050 Wien

   Die Preisträgerinnen internationaler Wettbewerbe, Tatiana Rubinskaya, Mezzosopran, und Victoria Vasilchenko, Klavier, haben diesmal die schönsten Kompositionen Tschaikowskis für Sie ausgewählt. Eine besondere Zusammenstellung als Hommage an seinen 165. Geburtstag.


   Heute gilt Tschaikowski als einer der größten Komponisten aller Zeiten. Seine Musik, die sich durch emotionale Tiefe, üppige Melodien und dramatische Intensität auszeichnet, findet beim Publikum weltweit großen Anklang und sichert ihm einen Platz im Pantheon der klassischen Musik.

   Dabei spiegeln Tschaikowskis meisterhafte Kompositionen  auch den Einfluss der österreichischen Romantik wider, insbesondere von Schumann und Bach. Wie bei diesen liegt der Schwerpunkt seiner Musik auf emotionaler Tiefe und persönlichem Ausdruck.


Programm (Änderungen vorbehalten):

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840 - 1893)
  • "Winter" aus dem Klavierzyklus Die Jahreszeiten

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840 - 1893)
  • "Kein Lichtlein»
  • "Nur wer die Sehnsucht kennt"
  • "Warum?"
  • "Am offenen Fenster"
  • "Serenade"
  • "Das war im ersten Lenzen"
  • "Im wogenden Tanzen"
  • "War ich nicht ein Grashalm auf dem Feld?"
  • "Sonne ging zur Ruhe"
  • "O sprich" 

Pause

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840 - 1893)
  • Andante maestoso aus Der Nussknacker

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840 - 1893)
  • Arie der Olga "Durch das Feld, da fliesst ein Bächlein" aus Eugen Onegin
  • Briefszene der Tatjana "Kaum tratst du ein" aus Eugen Onegin
  • Arie der Gräfin "Genug gelogen! Ihr langweilt mich." aus Pique Dame
   
    

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   ​ALLE JAHRE WIEDER
Der Weg zu 2026
Mittwoch, 10. Dezember 2025, 16:30 Uhr
Yuliya LEBEDENKO (Violine, MezzosSopran), Victoria VASILCHENKO (Piano)
Downtown Resident, Krotenthallergasse 5, 1080 WienEin unvergessliches  Program  für Violine und Klavier.

   Mit dem Programm „Alle Jahre Wieder“ laden wir Sie zu einem musikalischen Abend voller festlicher Stimmung, Wärme und Eleganz ein. In einer besonderen Besetzung – Violine/Mezzo Soprano und Klavier – erklingen die schönsten Melodien, die uns jedes Jahr aufs Neue in Weihnachtszauber versetzen.

Erleben Sie die wundervolle Musik aus dem Ballett „Der Nussknacker“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, die poetischen Klänge der „Jahreszeiten“ von Tschaikowski und Antonio Vivaldi, sowie unvergessliche Klassiker von George Gershwin und Frank Sinatra.

Diese abwechslungsreiche Mischung aus klassischer und populärer Musik schafft eine Atmosphäre voller Glanz und Vorfreude.
Lassen Sie sich von den warmen Klängen der Violine und den zarten Harmonien des Klaviers in die magische Welt des Weihnachtsfestes entführen – ein Konzert, das Herz und Seele berührt.
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10 STRINGS
Duo Cello und Gitarre
Donnerstag, 27. November 2025, 19:00 Uhr

Cristina BASILI (Cello), Timotej KOSOVINC (Gitarre)
​Musikschule Jacquingasse, Jacquingasse 21/3, 1030 Wien

   Das in Wien gegründete Duo der international renommierten Musiker Cristina Basili und Timotej Kosovinc teilt den Wunsch, Cello- und Gitarrenkammermusik zu erforschen und neue Wege in der Welt der klassischen Musik zu finden. Ihr Repertoire umfasst sowohl klassische Kompositionen für Cello und Gitarre als auch lateinamerikanische und zeitgenössische Werke, insbesondere Werke des Gitarristen und Komponisten Timotej Kosovinc.

   Ihr Fokus liegt darauf, Farben und besondere Atmosphären zu schaffen, Emotionen hervorzurufen, musikalische Landschaften zu malen und dabei auf einzigartige Weise mit dem Publikum in Kontakt zu treten. Das Duo war mit Aufnahmen und Sendungen im slowenischen, österreichischen und griechischen Radio aktiv und tourt mit Auftritten in Europas Kammermusikfestivals und Konzertsälen. Duo Basili & Kosovinc spielt auf Saiten von Thomastik Infeld Vienna. 
   Mit ihrem Programm “10 strings” führen die zwei Virtuosen das Publikum durch eine musikalische Reise, die von der Wiener Klassik über Lateinamerika des 20. Jahrhunderts bis hin zu modernen Eigenkompositionen reicht, welche von verschiedenen Stilrichtungen beeinflusst sind. 
 
Programm (Änderungen vorbehalten)

Franz Schubert (1797 - 1828)
  • Arpeggione-Sonate
          Allegro moderato - Adagio - Allegretto
Timotej Kosovinc (*1991)
  • “Wild dream” für Violoncello Solo
Astor Piazzolla  (1921 – 1992)
  • Café
  • Libertango
Radamés Gnattali (1906 - 1988)
  • Sonate für Cello und Gitarre
          Allegretto comodo – Adagio – Con spirito
Timotej Kosovinc (*1991)
  • “Almira” für Gitarre Solo
          Cavatina - Purple sky - Double Nature - Black Light  ​
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ROBERT SCHUMANN UND JOHANNES BRAHMS
Dichterliebe, Klavierwerke und Lieder 
​Donnerstag, 13. November 2025, 19:00 Uhr
Joe TURBESSI (Piano), Hartmut SCHULZ (Bariton)
​Bezirksmuseum Josefstadt, Schmidgasse 18, 1080 Wien

​    Die Freundschaft.zwischen Robert Schumann und Johannes Brahms gehört zu den prägendsten Konstellation der Musik der Romantik. Der junge Hamburger (und spätere Wahl-Wiener) Johannes Brahms traf Robert und Clara Schumann1853 in Düsseldorf. Robert, beeindruckt von Brahms' Talent, veröffentlichte daraufhin den berühmten Artikel "Neue Bahnen", der Brahms' Karriere entscheidend förderte. Nach Roberts frühem Tod 1856 unterstützte Brahms Clara und die Kinder und pflegte eine lebenslange, tiefe Freundschaft mit ihr. Diese Verbindung prägte Brahms' Leben und Werk maßgeblich.

   Beide Komponisten gehören zu den bedeutensten Liedschaffenden in der Nachfolge Franz Schuberts.
   In der ersten Konzerthälfte steht eine Reihe der gekanntesten Lieder von Johannes Brahms. Ihnen allen gemeinsam ist die Reflektion über Liebe und Zweisamkeit, ein Thema, das den Komponisten Zeit seines Lebens intensiv beschäftigte, und dem er immer neue Facetten abgewann - mal heitere, wie im berühmten "Vergebliches Ständchen" op. 84, Nr. 4, mal hymnisch-ernste, wie im nicht minder bekannten Lied "Von ewiger Liebe" op. 43, Nr. 1.
   Ein Intermezzo für Piano Solo von Brahms leitet dann in den zweiten, Robert Schumann gewidmeten Teil über.
   Dessen Zyklus "Dichterliebe", op. 48 - von Brahms zusammen mit dem Tenor Julius Stockhausen 1861 uraufgeführt - gehört neben den Schubert-Zyklen zu den bekanntesten Werken dieser Gattung. In 16 Liedern auf Texte von Heinrich Heine nimmt Schumann die Zuhörer mit auf eine Reise tief in die Seele der deutschen Romantik.
 
Programm (Änderungen vorbehalten)

Johannes Brahms (1833 - 1897)
  • Minnelied, op. 71, Nr.5                
  • Vergebliches Ständchen, op. 84, Nr. 4        
  • Ich schleich umher, op. 32, Nr. 3            
  • Wie bist du, meine Königin, op. 32, Nr. 9        
  • Auf dem Kirchhof, op. 105, Nr. 4             
  • Feldeinsamkeit, op. 86, Nr. 2            
  • Von ewiger Liebe, op. 43, Nr. 1
Johannes Brahms (1833 - 1897)
  • Intermezzo für Piano solo
Robert Schumann (1810 - 1856)    
  • Dichterliebe, op. 48
    Im wunderschönen Monat Mai / Aus meinen Tränen sprießen / Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne / Wenn ich in deine Augen seh’ /     Ich will meine Seele tauchen  / Im Rhein, im heiligen Strome / Ich grolle nicht / Und wüßten’s die Blumen / Das ist ein Flöten und Geigen /     Hör' ich das Liedchen klingen / Ein Jüngling liebt ein Mädchen / Am leuchtenden Sommermorgen / Ich hab’ im Traum geweinet / Allnächtlich im Traume / Aus alten Märchen / Die alten, bösen Lieder
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MINIATUREN
Musikalische Galerie von Bilder und Stimmungen
​Samstag, 08. November 2025, 19:30 Uhr

Yuliya LEBEDENKO (Violine), Julia SIGOVA (Piano)
Allg. Anthroposophische Gesellschaft, Tilgnerstraße 3, 1040 Wien

​  Das Konzertprogramm „Miniaturen“ ist eine musikalische Galerie von Bildern und Stimmungen, gesehen und empfunden durch die Augen und Herzen großer Komponisten.

   Dargeboten von Violine, Klavier und Gesang, entfaltet sich eine fein komponierte Reihe musikalischer Skizzen – wie eine Ausstellung aus Bilder, Klang und Gefühl. Jede Miniatur besitzt ihren eigenen Charakter, ihre eigene Farbe und erzählt eine kleine Geschichte.
   Im Zentrum des Abends stehen Werke von Fritz Kreisler, Frédéric Chopin, Johannes Brahms oder Pjotr Iljtsch Tschaikowski, romantische Lieder und Nocturnes, sowie brillante virtuose Stücke.
   Diese Miniaturen spiegeln nicht nur die Vielfalt musikalischer Ausdrucksformen wider, sondern auch die innere Welt der Komponisten – ihre Erinnerungen, Träume und Stimmungen, eingefangen in kurzen, aber tiefgehenden Kompositionen.
Ein Konzert wie ein Spaziergang durch eine Galerie lebendiger musikalischer Bilder.
   Das Konzert wird von Natalia SHURINA unterstützt. Tatiana SMIRNOVA wird ihre Miniaturen und ihre kleinen bemalten Figuren ausstellen und verkaufen.​
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NORDLICHT IN DER ARKTIS
Peer Gynt
​Donnerstag, 06. November 2025, 18:00 Uhr

Kyoko TANAKA (Piano), Martin PLODERER (Lesung)
Downtown Residenz, Krotenthallergasse 5, 1080 Wien

   „Peer Gynt“ des norwegischen Dramatikers Henrik Ibsen, wurde ursprünglich als Buchdrama geschrieben. Es war also nicht für die Bühne geplant. Einige Jahre nach der Fertigstellung änderte Ibsen jedoch seine Meinung und begann, das bis dahin in der Lesefassung sehr erfolgreiche Gedicht, das auch Züge eines Schelmenromans aufweist, zu einer Bühnenfassung umzuarbeiten, die auch einige Kürzungen mit sich brachte.

   Für dieses Vorhaben schuf Edvard Grieg die 26-teilige Schauspielmusik „Peer Gynt“. Die Uraufführung der Bühnenfassung zusammen mit Griegs Musik fand am 24. Februar 1876 im Christiania Theater in Christiania statt. Aus der Schauspielmusik stellte Grieg 1888 und 1891 seine beiden Peer-Gynt-Suiten zusammen.
   Heuer jährt sich die Fertigstellung genau zum 150. Mal.
   Der junge Peer, der ein freigeistiges und unkonventionelles Leben geführt hatte, kehrt im hohen Alter allein in seine Heimat zurück und findet dort seine Geliebte Solveig, die immer auf ihn gewartet hat.

Programm: (Änderungen vorbehalten)
Edvard Hagerup Grieg (1843 - 1907)
​
1. Peer Gynt (Schauspielmusik):
  • Vorspiel
  • Ingrids Klage
  • In der Halle des Bergkönigs
  • Morgenstimmung
  • Anitras Tanz
  • Solveigs Wiegenlied

Der österreichische Schauspieler Martin PLODERER liest einige Passagen aus Henrik Ibsens Theaterstück. 
2. Der norwegische Komponist mit schottischen Vorfahren, wurde in Bergen, Norwegen, geboren. Er ist als Komponist der Nationalen Schule bekannt, welcher sich von der Volksmusik inspirieren ließ. Als er am Leipziger Konservatorium Klavier studierte, hörte er Robert Schumanns Klavierkonzert, das von dessen Frau, der Meisterpianistin Clara Schumann, gespielt wurde. Inspiriert von diesem Werk entstand Griegs Klavierkonzert in a-Moll.
I. Allegro molto moderato
  • II.Adagio
  • III.Allegro moderato molto e marcato​​
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NORDISCHE PROMENADE
Ein Klangspaziergang durch den hohen Norden
​Dienstag, 04. November 2025, 19:30 Uhr

Yuliya LEBEDENKO (Violine), Julia SIGOVA (Piano)
​Bezirksmuseum Döbling, Döblinger Hauptstraße 96, 1190 Wien

    Das Konzert „Nordische Promenade“ lädt das Publikum zu einer musikalischen Reise durch Skandinavien ein – von bekannten Meisterwerken bis hin zu selten gehörten Perlen der nordischen Romantik.

   Im Mittelpunkt steht die kraftvolle und emotional tiefgehende Violinsonate in c-Moll von Edvard Grieg, ein Klassiker des romantischen Repertoires. Ergänzt wird das Programm durch die farbenreichen und impressionistischen „Aquarellen“ des schwedischen Komponisten Tor Aulin, sowie die lyrische Romanze von Johan Svendsen, die mit ihrer feinen nordischen Melancholie bezaubert.
   Besondere Glanzlichter setzen die ausdrucksstarken Miniaturen für Violine von Jean Sibelius, die die nordische Klangwelt zwischen Naturpoesie und folkloristischer Rhythmik eindrucksvoll einfangen.
   Ein unerwarteter und berührender Moment entsteht im Zentrum des Programms: Griegs Lieder für Mezzosopran, selten in einem kammermusikalischen Kontext zu hören, eröffnen eine neue, intime Perspektive auf sein vokales Schaffen.
   „Nordische Promenade“ vereint Bekanntes und Verborgenes zu einem atmosphärischen Klangspaziergang durch den hohen Norden – poetisch, kontrastreich und voller musikalischer Überraschungen.

Programm (Änderungen vorbehalten):
​
Tor Aulin
  • "Four Aquarelle" (1899)
          Idyll - Humoresk - Vaggsang - Polska
Edward Grieg
  • Sonata c-moll Op.45
          Allegro molto ed appassionato - Allegretto espressivo alla Romanza - Allegro molto - Allegro animato
Johan Svendsen
  • " Romance" Op.26
Edward Grieg
  • "Frûhlings Blume"
  • "Ein Schwan" Op.25 Nr.2
  • " Lauf der Welt" Op.48 Nr.3
  • "Ein Traum" Op.48 Nr.6
​Jan Sibelius
  • "Valse" Op.81 Nr.3
  • " Rondino" Op.81.Nr.2
  • "Noveletta" Op.102 Nr.1

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AUF DEN SCHULTERN VON RIESEN
Klänge eines Jahrhunderts
Donnerstag, 30. Oktober 2025, 19:30 Uhr

Nathalie MATTHYS (Piano), Josef LAMELL (Klarinette)
​Bezirksmuseum Döbling, Döblinger Hauptstraße 96, 1190 Wien

   Um eine Vorstellung von dem zugrundeliegenden Konzept zu vermitteln, konzentriert es sich auf zwei Themen: den Rückblick auf die klassischen „Giganten“ des Repertoires und die Komponisten, die selbst auf die Giganten vor ihnen zurückblickten. Die Stücke sind in der Spanne eines Jahrhunderts angesiedelt (Brahms 1894; Denissow 1986) und zeigen sowohl die erstaunliche stilistische Vielfalt innerhalb dieses Zeitraums, mit besonderem Schwerpunkt auf Impressionismus und Neoklassizismus, als auch eine ergreifende, melodische „Rückkehr zu den Wurzeln“ in einem postmodernen Kontext bei Denissow.

 
Programm (Änderungen vorbehalten):
C. Debussy
  • Première rhapsodie
I. Strawinsky/Lamell-Hsieh
  • Suite Italienne
M. Ravel
  • Prelude, aus Le Tombeau de Couperin
E. Denissow/Lamell
  • Variationen über ein Thema von Franz Schubert
J. Brahms
  • Klarinettensonate, Op. 120 Nr. 2 in Es Dur​
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THE WORLD OF GUITAR
18 Saiten für eine schöne Geschichte
Samstag, 25. Oktober 2025, 20:00 Uhr
CROSS ATLANTIC TRIO
​Mickey Finn's irish Pub, Ungargasse 67, 1030 Wien

​  Die anspruchsvollsten und kräftigsten Kunststücke der spanischen Meister, die grenzenlose Energie der brasilianischen Tanzmusik und mehr – 
Das Cross Atlantic Trio hat das aufregendste Gitarrenrepertoire für Sie ausgesucht und vorbereitet.
   Diese drei jungen Konzertgitarristen stellen ihren höchst raffinierten klassischen Werdegang vor, aber in einer erfrischenden entspannten Stimmung mit einem zugänglichen Programm aus der ganzen Welt. Lassen Sie sich mitnehmen und entdecken Sie das verborgenen Potential der Konzertgitarre. Am Programm: Spanische Danzas, jüdische- und Balkan Musik, Tangos und Sambas aus Süd-Amerika.
 
Programm (Änderungen vorbehalten):
 
A. Piazzolla
  • Libertango*
Manuel de Falla
  • Danza de la vida breve*
  • Danza del juego del amor*
E. Granados
  • Danza no. 2: Oriental*
I. Albéniz
  • Tango*
  • Aragon*
Zequinha de Abreu
  • Tico-Tico no Fubá
Lorindo Almeida
  • Brazilliance no. 1
Darius Milhaud
  • Brasileira* (aus Scaramouche)
E. Gismonti
  • Agua e Vino*
Flory Jagoda
  • Ocho Kandelikas*
Trad. Sephardim
  • Cuando el rey Nimrod*               
Marco Pereira
  • Bate Coxa*
Paulo Bellinati
  • Baiao de Gude
C. C. Mariano
  • Cristal*

​*Bearbeitung: W. Marcil-Bouchard)
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MADRIGALILLOS
Schnittstelle zwischen Volksdichtung und zeitgenössischen Harmonien
Montag, 20. Oktober 2025, 19:30 Uhr
Joan FURIÓ VIVAS (Gitarre), Maud NIKLAS (Sopran)
​The Black Sheep (im Keller), Kettenbrückengasse 7, 1050 Wien


  Madrigalillos wurde von Joan Furió Vivas (klassische Gitarre) und Maud Niklas (Gesang) gegründet. Mit spanischen, südamerikanischen und französischen Stücken bietet das Ensemble eine atypische musikalische Reise an der Schnittstelle zwischen volkstümlicher Poesie und zeitgenössischen Harmonien.
   Dieses Programm ist das Ergebnis eines Nachdenkens über kulturelle Traditionen und die Art und Weise, wie Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts von ihnen beeinflusst werden und um sie herum erneuern. Es erforscht die Beziehung zwischen populärer Musik und der Entwicklung der klassischen Musik im 20. Jahrhundert, wie die beiden konzipiert werden können und zusammengehören. Auf der Grundlage populärer Poesie erzählt dieses Konzert Geschichten aus dem Alltag, Geschichten von Verführung, Herzschmerz und Trauer auf kühne und wahrhaftige Weise.
   Das Konzert bietet ein ausgewogenes Programm, das sich aus regelmäßig gespielten Stücken und solchen von Komponisten abseits des klassischen Kanons zusammensetzt. Das Duo möchte das Publikum auch einladen, Stücke zu entdecken, die im Schatten geblieben sind, oder bekannte Werke durch Bearbeitungen für Gitarre neu zu hören.
   Die Leidenschaft des Duos gilt der Musik, die früher den Menschen gehörte und mündlich weitergegeben wurde, sowie jeden im täglichen Leben begleitete. Musik, welche ursprünglich nicht für die Bühne gedacht war. Dieses Konzert schlägt eine Brücke zwischen Folklore und Konzertmusik. Es überwindet die Barriere zwischen den beiden, durch seine intime Atmosphäre und einer engen Komplizenschaft zwischen den Musikern und ihrem Publikum.

Programm (Änderungen vorbehalten):  

Federico Garcia Lorca (1898 - 1936)
  • Zorongo gitano
  • Nana de Sevilla
  • Anda, jaleo
Enrique Granados (1867 - 1916)
  • Maja de Goya (arr. M. Llobet)
Maurice Ravel (1875 - 1937)
  • Cinq mélodies populaires grecques (arr. T. Calvo, J. Furió Vivas)
    - Chanson de la mariée
    - Là-bas, vers l’église
    - Quel galant m’est comparable
    - Chanson des cueilleuses de lentisques
    - Tout gai !
Joaquin Rodrigo (1901 - 1999)
  • Adela
Ariel Ramírez (1921 - 2010)
  • Alfonsina y el mar (arr. T. Tsunoda)
Leo Brouwer (*1939)
  • Poema
  • Madrigalillo
Heitor Villa-Lobos (1887 - 1959)
  • Bacchianas brasileiras no. 5
Manuel de Falla (1876 - 1946)
  • Nana (arr. M. Llobet)
  • El paño moruno (arr. M. Llobet)
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TÄNZE UND TRÄUME
Schnittstelle zwischen Volksdichtung und zeitgenössischen Harmonien
Mittwoch, 15. Oktober 2025, 18:00 Uhr
Duo ZAHER (Gitarre)
​Lobby der Downtown Residenz, Krotenthallergasse 5, 1080 Wien

​   Das Duo Zaher präsentiert ein fein abgestimmtes Konzertprogramm, in dem tänzerische Formen und poetische Klangwelten aufeinandertreffen. Die ausgewählten Werke bewegen sich von spanischen Tänzen bis hin zu kontrapunktischen Momenten. Die Zwillingsschwestern interpretieren Kompositionen von Enrique Granados, Mario Castelnuovo-Tedesco, Manuel Ponce und vielen anderen.

   Ihr ausdrucksstarkes Zusammenspiel hat das Publikum auf zahlreichen internationalen Bühnen begeistert und führte zu regelmäßigen Kooperationen mit österreichischen Kulturinstitutionen wie dem Verein Take 5, der Jeunesse, dem Wiener Musikverein, der Kunsthalle Wien, dem Wiener Konzerthaus und dem Österreichischen Kulturforum in Teheran.
   Das Duo Zaher gastierte bereits auf renommierten Bühnen in Mexiko, Thailand, Nepal, Österreich, Italien, Dänemark, den Niederlanden, Rumänien, Polen, Deutschland, Spanien und dem Iran. Als Jurymitglieder wurden sie zu bedeutenden Wettbewerben eingeladen, darunter das Internationale Gitarrenfestival Forum Gitarre Wien (Österreich), das Asia International Guitar Festival and Competition (Thailand) und das Transilvania International Guitar Festival (Rumänien).
   Darüber hinaus geben sie regelmäßig Meisterkurse bei internationalen Gitarrenfestivals und Musikakademien, wie dem Conservatorio de Música de Chihuahua (Mexiko), der Sønderborg Music Academy (Dänemark), dem Hamburger Gitarrenfestival (Deutschland) und dem Kathmandu International Guitar Festival (Nepal).
   Das Duo wurde bei internationalen Wettbewerben mehrfach ausgezeichnet:
  • Grand Prix beim Vienna International Arts Competition (Österreich)
  • 1. Preis beim 6. Florence International Guitar Competition (Italien)
  • 1. Preis beim Transilvania International Guitar Competition (Rumänien)
  • 2. Preis beim 15. Veria International Guitar Competition (Griechenland)
  • 3. Preis beim 13. Joaquín Rodrigo Olsztyn International Guitar Competition (Polen)
   Sara und Sanaz Zaher spielen auf Gitarren von Paco Santiago Marín und verwenden Saiten der Firma Thomastik-Infeld.

Programm (Änderungen vorbehalten):
​
FRANZ BURKHART
  • Toccata
           - Lebhaft (Allegro) - Ruhiger (Piu tranquillo) -
           Lebhaftes Anfangszeitmaß (Allegro)
MANUEL PONCE
  • Intermezzo*
  • Scherzino Mexicano
ENRIQUE GRANADOS
  • Valses poéticos *
          - Vivace molto and Melodico - Tempo di Valse noble -
          Tempo di Valse lento - Allegro humoristico
          - Allegretto (elegante) - Quasi ad libitum (sentimental) - Vivo - Presto
AMABLE MASIS
  • Prélude et Fugato chromatique
ENRIQUE GRANADOS
  • Danza Nr.2 (Oriental)  aus Danzas Españolas
MARIO CASTELNUOVO- TEDESCO
  • Prelude fugue in A-moll  aus Les Guitares bien tempérées
MANUEL DE FALLA
  • Spanischer Tanz Nr. 1  aus der Oper La vida breve
 
*Arrangement für zwei Gitarren: Duo Zaher
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LATEINAMERIKANISCHE PROMENADE
Mitreißende Rythmen
Mittwoch, 08. Oktober 2025, 18:00 Uhr
Yuliya LEBEDENKO ( Violine, Gesang), Elena MASHTALOVA (Piano)
Amtshaus Wieden, Favoritenstraße 18, 1040 Wien

   Das Musikprojekt präsentiert ein einzigartiges Konzert, das Werke lateinamerikanischer Komponisten sowie jazzige Arrangements bekannter Melodien umfasst. Im Mittelpunkt des Abends steht die renommierte Geigerin und Sängerin Yuliya Lebedenko, die vom Pianisten begleitet wird. Zum Programm gehören unter anderem die Musik von Astor Piazzolla mit weltberühmten Tangos, mitreißende lateinamerikanische Rhythmen sowie andere unterhaltsame Musikstücke. Freuen Sie sich auf eine faszinierende Mischung aus Latin, Tango und Jazz, die das Publikum mitreißen und begeistern wird.

   Sie werden das berühmte Tango Jalousie von Jacob Gade hören, sowie mitreißende brasilianische und argentinische Rhythmen, die pure Energie und Leidenschaft versprühen. Unvergessliche Musik voller Emotionen und Liebe wird noch lange in Ihrem Herzen nachklingen.
   Die Seele der "Lateinamerikanischen Promenade" ist Yuliya Lebedenko, eine belarussische Geigerin und Sängerin, die in Wien lebt und für ihre ausdrucksstarke und virtuose Darbietung bekannt ist. Als Hauptmusikerin dieses Abends wird sie die vielfältigen Facetten der lateinamerikanischen und jazzigen Melodien zum Leben erwecken. Ihre Fähigkeit, sowohl die emotionalen Tiefen des Tangos als auch die mitreißende Energie brasilianischer Rhythmen auf der Geige zu interpretieren und mit ihrer Stimme zu veredeln, macht sie zur idealen Führungspersönlichkeit für diese musikalische Reise. Durch ihre einfühlsame Darbietung und ihr technisches Können wird sie die Zuhörer auf eine unvergessliche klangliche Promenade entführen, die die Leidenschaft und Lebensfreude Lateinamerikas spürbar macht.
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FANTASIA QUASI SONATA
Schlüsselwerke der romantischen Musik 
Donnerstag, 02. Oktober 2025, 19:00 Uhr
Sara AMORESANO (Piano), Hartmut SCHULZ (Bariton)
Festsaal des Amtshauses Margareten, Schönbrunnerstraße 54, 1050 Wien

​   Zwischen 1839 und 1841, also in den Jahren, in denen die europäische Romantik ihren Höhepunkt erlebte, erblickten zwei der wichtigsten Werke des Klavierrepertoires das Licht der Konzertsäle: Robert Schumanns Faschingsschwank aus Wien, op. 26, und Fryderyk Chopins Fantasia, op. 49. 

   Die beiden Werke, die dem Genie zweier Persönlichkeiten entsprungen sind, die die Entwicklung der Musik- und Klavierkultur der Romantik auf unterschiedliche Weise geprägt haben, sind zwar strukturell verschieden, teilen aber die für die Zeit ihrer Entstehung typische Berufung, mit klassischen Formschemata zu brechen. 
   Dies bedeutet freilich nicht, dass sie ohne Bezug in der Musikgeschichte stehen, ganz im Gegenteil. Indem sie dem emotionalen Gehalt eines Werkes Priorität gegenüber seiner formalen Aspekte einräumen, rücken plötzlich andere Werkkategorien ins Zentrum des Interesses. So haben die beiden oben genannten Werke, aber auch zum Beispiel Chopins Mazurka Op. 50 n. 3, die ebenfalls in diesem Konzert erklingt, ihren Ursprung im bis dahin in der Kunstmusik völlig unterbewerteten Volkslied. Die Bedeutung, die diese Gattung in der Romantik erlangte, belegen die ersten beiden Werke des Abends: sechs Volkslieder im Satz von Johannes Brahms und Robert Schumanns populäre Kinderszenen Op. 15.
   Die junge italienische Pianistin Sara Amoresano, Gewinnerin der ‘Grand Prize Virtuoso Competition Beethoven’ und Preisträgerin der ‘International Mozart Competition Vienna’ macht sich auf diese spannende Spurensuche durch die Musik des 19ten Jahrhunderts. Unterstützt wird sie dabei vom Wiener Lied-Spezialisten Hartmut Schulz.
 
Programm (Änderungen vorbehalten) :

Johannes Brahms (1833 - 1897)
  • 6 Lieder

Robert Schumann (1810 - 1856)
  • Kinderszenen Op. 15
  • Faschingsschwank aus Wien Op. 26

Frédéric Chopin (1810 - 1849)
  • Mazurka Op. 50 n. 3
  • Fantasia Op. 49.
 
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​AN DIE MUSIK
Schubert und die Gitarre
Montag, 29. September 2025, 20:00 Uhr

Hartmut SCHULZ (Bariton), Donato D'ANTONIO (Gitarre)
Peregrini Kapelle der Servitenkirche, Grünentorgasse 16, 1090 Wien

   Wer das Museum im Geburtshaus Franz Schuberts in Lichtental besucht, findet zwischen den Ausstellungsstücken auch eine Gitarre. Es ist nicht mit Sicherheit zu sagen, ob der Komponist dieses Instrument selbst beherrschte, gesichert aber ist, dass die Gitarre eine wichtige Rolle in Schuberts direktem Umfeld spielte. Zum einen, weil die Künstler-Bohème rund um Schubert nicht die Mittel für ein Klavier oder gar einen Flügel hatte. Zum anderen war sie auch das ideale Instrument auf den häufigen Ausflügen des Freundeskreises in die Weinberge rings um Wien. Viele der Lieder Schuberts werden zu solchen Anlässen mit Gitarrenbegleitung erklungen sein.

  Wie gut dies funktioniert, davon können sich die Zuhörer dieses Konzerts im stimmungsvollen Peregrini Kapelle überzeugen, in dem der Wiener Bariton Hartmut Schulz und der international renommierte italienische Gitarrist Donato d’Antonio viele bekannte Lieder Schuberts präsentieren.
Der erste Block, bezeichnenderweise mit „An die Musik“ beginnend, führt hinein in die Liedwelt des Komponisten. Dabei könnte der Text der ersten Strophe dieses Liedes als Überschrift über Schuberts kurzem und entbehrungsreichen Leben stehen, aus dem heraus er immer wieder die erstaunlichste Musik schuf: „Du holde Kunst, in wieviel grauen Stunden / Wo mich des Lebens wilder Kreis umstrickt / Hast du mein Herz zu warmer Lieb' entzünden / Hast mich in eine bessere Welt entrückt.“
   Drei der berühmtesten Lieder Schuberts, die „Gesänge des Harfners“ auf Goethe-Texte aus „Wilhelm Meister“, bilden den Kern des zweiten Blocks. Hier ist die Gitarre weitaus mehr als ein Klavier-Ersatz: Sie ist vielmehr das eigentliche Instrument des alten Harfenspielers und verleiht den Liedern größte Authentizität und Ausdruckskraft.
   Der abschließende dritte Block bringt dann noch einmal einige der beliebteste Lieder Schuberts, unter anderem das unsterbliche „Heideröslein“ und das berühmte „Ave Maria“.

Programm (Änderungen vorbehalten):

Franz Schubert (1797 - 1828)
  • An die Musik, D547
  • Des Fischers Liebesglück, D933
  • An die Laute, D905
  • Du bist die Ruh, D776
  • Lachen und Weinen, D777 

Niccolò Paganini (1782 - 1840)
  • Romanze aus der Grande Sonata A-Dur op.39, MS 3
                 
Mauro Giuliani (1781 - 1829) 
  • Ombra me, op.95.1
  • Alle mie tante lagrime, op. 39.3

Luigi Legnani (1790 - 1877)
  • Vier Capricen aus op.20
 
Franz Schubert (1797 - 1828)
  • Ständchen, from D957
  • Abendstern, D806
  • Der Doppelgänger, from D957  
  • Heidenröslein, D257
  • Ave Maria, D839

 
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FANTASIE UND LEIDENSCHAFT AM KLAVIER
Die faszinierende Welt der romantischen Musik​
Mittwoch, 24. September 2025, 18:00 Uhr

Victoria VASILCHENKO (Piano)
Lobby der Downtown Residenz, Krotenthallergasse 5, 1080 Wien

​​   Dieses Konzertprogramm entführt das Publikum in die faszinierende Welt der romantischen Musik, in der sich tiefe Emotionen, raffinierte Klangfarben und virtuose Klavierkunst vereinen.

   Franz Schuberts Impromptu in Ges-Dur berührt mit seiner zarten Melodie und Schuberts unverwechselbarer melodischer Genialität. Frédéric Chopins meisterhafte Klavierwerke zeigen die ganze Bandbreite von technischer Brillanz bis hin zu zutiefst berührenden Ausdrucksformen. Maurice Ravels „Jeux d’eau“ führt die Zuhörer in eine Welt fließenden Wassers, in der sich Klang und Bewegung harmonisch verbinden. Sergei Rachmaninoffs „Etudes-Tableaux“ beeindrucken mit ihrer dramatischen Vielfalt, diese „Bildstudien“ sind sowohl lyrisch als auch kraftvoll, voller tiefer Emotionen und technischer Herausforderungen.
   Den Abschluss bildet Liszts „Mephisto-Walzer“, ein Werk voller Feuer und Leidenschaft, das die Verführungskünste des legendären Mephistopheles musikalisch darstellt.
   Erleben Sie einen unvergesslichen Abend mit einer Auswahl exquisiter musikalischer Werke, die die Tiefe und Vielfalt der romantischen Epoche widerspiegeln. Dieses Programm führt Sie durch eine sorgfältig zusammengestellte Folge von Stücken, die das außergewöhnliche Talent und die emotionale Ausdruckskraft einiger der größten Komponisten der Musikgeschichte herausstellen.

Programm (Änderungen vorbehalten) :

Franz Schubert
  • Impromptu ges Dur
Frederic Chopin
  • Etude op 10 12
  • Mazurka op 17 nummer 4
  • Fantasie-Impromptu
  • Ballade 1
Claude Debussy
  • Images
Sergei Rachmaninoff
  • Etudes -Tableaux 33 2 a moll
  • Etudes-Tableaux op 39. 2 a moll
Franz Liszt
  • Mephisto Walz

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MEISTERWERKE DER KLASSIK
Von den samtigen Tiefen bis den glasklaren Höhen​
Donnerstag, 18. September 2025, 19:00

Anna IHRING (Sopran), Julia SAVRASOVA (Mezzosopran), Keiko KAMADA (Piano)
​Festsaal des Amtshauses Margareten, Schönbrunnerstraße 54, 1050 Wien

​   Die Mezzosopranistin Yulia Savrasova und die Koloratursopranistin Anna Ihring präsentieren die schönsten Arien und Duette aus der Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Camille Saint - Saens, Leo Delibes und Jacques Offenbach. Am Flügel begleitet sie Keiko KAMADA.

   Die Kombination aus der glasklaren Höhe eines Koloratursoprans und der samtigen Tiefe einer Mezzo-Stimme wurde von den Komponisten aller Zeiten genutzt, um den ganzen Kosmos musikalischer Emotionen auf die Bühne zu bringen. Von tiefer, inniger Freundschaft zwischen Lakmé und Malika bei Delibes über die unerträgliche Gespanntheit beim Aufeinandertreffen der Rivalinnen Elisabeth und Eboli in Verdis Don Carlos bis hin zum rachesrpühenden Auftritt der sternflammenden Königin der Nacht schöpfen diese Stimmfächer die volle Bandbreite gesanglicher Gefühlswelten aus und berühren damit die Zuhörenden zutiefst.
 
Programm (Änderungen vorbehalten):
Leo Delibes (1836 - 1898)
  • aus "Lakmé" 
    - Viens, Mallika (Duett)
    - Air des Clochettes (die Glöckchenarie)​
Camille Saint-Saëns (1835 - 1921)
  • aus "Samson et Dalila"
    - Samson, recherchant ma presence
    - Printemps qui commence
    - Mon coeur s’ouvre a ta voix
Jacques Offenbach (1819 -1880)
  • aus "Les Contes d’ Hoffmann"
    - Les Oiseaux dans la charmille (die Puppenarie)
Giuseppe Verdi (1813 - 1901)
  • aus "Don Carlo"
    - O don fatale
    - Nei Giardin del bello
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
  • aus "Die Zauberflöte"
    - O zittre nicht, mein lieber Sohn
    - Der Hölle Rache
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LYRISCHER ABEND
Bel Canto und russische Musik
Donnerstag, 11. September 2025, 19:00 Uhr

​Xenia GALANOVA (Sopran), Dario Pometti (Tenor) und Victoria Vasilchenko (Klavier)
Musikschule Jacquingasse, Jacquingasse 21/3, 1030 Wien

​   Die schönsten Arien aus italienischen und russischen Opern

Was wunderschöne italienische Belcanto-Arien und Melodien der russischen romantischen Oper miteinander verbindet? Sehr viel: Liebe, Leidenschaft und vielfältige emotionale Nuancen durchziehen viele ihrer Meisterwerke und machen sie für das Publikum zu einem unvergesslichen, hoch-emotionalen Erlebnis. In diesen Musiken regiert nicht der Intellekt, sondern das Herz!
​   Auch historisch stehen sich die beiden Musiktraditionen nahe. So studierte der Begründer der russischen romantischen Oper, Michail Glinka, in Italien und nutzte sein dort erworbenes Können, um in seiner Heimat eine neue, auf dem Belcanto basierende Operntradition zu entwickeln.
   In diesem Konzert präsentieren die Sopranistin Xenia Galanova, der Tenor Dario Pometti und die Pianistin Victoria Vasilchenko die beliebtesten und schönsten Melodien aus den italienischen Belcanto-Opern „Norma“, „Der Liebestrank“ und anderen. Daneben erklingen Meisterweisen des russischen Repertoires, u,a, aus „Pique Dame“, „Eugen Onegin“ und „Fürst Igor“.
 
Programm (Änderungen vorbehalten):
Gaetano Donizetti (1797 - 1848)
  • aus „Anna Bolena“
    - Vivi tu, te ne scongiuro (Arie des Percy)
    - S’ei t’abborre  (Duett Anna und Percy)
    - Al dolce guidami (Arie Anna)
Gioachino Rossini (1792 - 1868)
  • aus „Il Barbiere di Siviglia“
    - Ecco ridente in cielo (Arie des Grafen)
Vincenzo Bellini (1801 - 1835)
  • aus „Norma“
    Casta Diva (Arie der Norma)
    In mia man alfin tu sei (Duett Norma und Pollione)
Nicolai Rimski-Korsakov (1844 – 1908)
  • aus  “Sadko”
    - Die Südsee birgt in tiefen Felsenhöhlen (Arie des indischen Gastes)
Pjotr Tschaikowsky (1840 - 1893)
  • aus „Piqué Dame“
    - Bald ist Mitternacht (Szene der Lisa)
Alexander Borodin (1833 - 1887)
  • aus “Fürst Igor”
    - Wie lange Zeit, Igor (Arioso der Jaroslawna)
    - Das Tageslicht schwindet (Arie des Wladimir)
    - Ach, bitterer Schmerz (Lamento der Jaroslawna)
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THE BOOGIE LADIES SHOW
Boogie Woogie, Blues und Stride Piano
Cili MARSALL und Katharina ALBER (E-Piano)
The Black Sheep, Kettenbrückengasse 7, 1050 Wien

   Es handelt sich hier um ein Konzert von unserem Partner, der Kulturverein SUNNYSIDE.
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Stride Piano? Was ist das? In Gegensatz zu Boogie Woogie, wo die linke Hand den "Rollende Bass" spielt, ist Stride-Piano ein Jazz-Klavierstil, bei dem die linke Hand zwischen einem einzelnen Ton und einem Akkord, der eine Oktave oder höher gespielt wird, wechselt, während die rechte Hand die Melodie spielt. Die linke Hand übernimmt dabei die Bass- und Harmonie-Funktion, indem sie in tiefen Registern Oktaven oder Dezimen und in der Mittellage Akkorde spielt.  

   Zwei "fun-"tastische Boogie Woogie und Stride Pianisten  - Cili MARSALL und Moritz MAYRHARTING (Katharina ALBER hat leider nicht kommen können) haben uns mit ihrem Können bezaubern, indem sie sowohl klassische Stücke als auch eigene Kompositionen am Klavier  spielen werden.
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ITALIENISCHE PROMENADE
Die schönsten italienischen Melodien
Yulia LEBEDENKO (Violine, Gesang), Luca SACHER (Piano)
​Amtshaus Wieden, Favoritenstraße 18, 1040 Wien

​   Dieses Musikprojekt führt das Publikum ins sonnige Italien. Mit einem einzigartigen Klang, der die Atmosphäre und den Geist vergangener Jahrhunderte widerspiegelt, haben sich die Ausführenden von der reichen musikalischen Tradition des Landes inspirieren lassen. Die Melodien und Harmonien dieser Epoche erzählen Geschichten von Liebe, Leidenschaft und aus dem Leben in einer Welt, in der Kunst und Kultur tief verwurzelt waren. Durch eine sorgfältige Auswahl und Interpretation klassischer Werke sowie originaler Kompositionen nehmen sie das Publikum mit auf eine eindrucksvolle Reise in die Vergangenheit.


   Zusammen mit dem italienischen Pianisten Luca SACHER wird die Geigerin Yulia LEBEDENKO die Musik großer Komponisten wie Niccolò Paganini und Antonio Vivaldi aufführen, darunter auch Auszüge aus „Die vier Jahreszeiten“ in einer neuen Bearbeitung. Außerdem präsentieren das Duo italienische Lieder aus dem sonnigen Neapel und anderen wunderschönen Städten. Dieses vielseitige Programm verbindet die Virtuosität und die emotionale Tiefe der italienischen Musiktradition und lädt das Publikum zu einem unvergesslichen musikalischen Erlebnis ein.
 
Programm (Änderungen vorbehalten) :

1. Niccolo Paganini "Cantabile"
2. Tomaso Antonio Vitali "Chacconne"
3. Stefano Sacher "Sonata Nr.4"
4. Vincenzo Bellini " Vaga luna"
5. Vincenzo di Chiara " La Spagnola"
6. Antonio Vivaldi "Der Sommer" aus der 4 Jahreszeiten
      - Allegro non molto
      - Adagio
      - Presto
7 .Giulio Caccini " Ave Maria"
-Pause-
1. Antonio Bibalo "4 Miniaturen" (KLAVIER SOLO)
      -Dreaming
      -Study for the left hand
2. Paola Ariano " La luce Triste del Tramonto"
3. Santa Lucia
4. Funiculi - Funicula
5. Beniamino Gigli "Mamma"
6. F.Kreisler "Preludium und allegro" in Pugnani Style
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 TASTENPOESIE - VON SCARLATTI BIS CHOPIN
Eine Reise durch Klangwelten von Barock bis Spätromantik
Walkiria IZAGUIRRE (Piano)
​Lobby der Downtown Residenz, Krotenthallergasse 5, 1080 Wien
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  Tauchen Sie ein in eine musikalische Reise, die über zwei Jahrhunderte der Klaviermusik umspannt und Sie vom Barock bis in die Spätromantik entführt.  Erleben Sie die brillanten Darbietungen der venezolanischen Pianistin Walkiria IZAGUIRRE, die das Publikum mit Werken von vier bedeutenden Komponisten verzaubern wird. 


   Domenico Scarlatti, ein herausragender italienischer Komponist des Barock, ist vor allem für seine über 550 Klaviersonaten bekannt. Seine Werke zeichnen sich durch ihre Virtuosität, rhythmische Vitalität und harmonische Kühnheit aus. Scarlattis Sonaten sind oft einteilig und experimentieren mit ungewöhnlichen Akkordfolgen und formalen Strukturen. Sie spiegeln seinen einzigartigen Stil wider, der italienische Eleganz mit spanischen Einflüssen vermischt, da er einen Großteil seines Lebens in Spanien verbrachte. Er wird als Brückenbauer zwischen dem Barock und der aufkommenden Klassik angesehen, dessen technische Anforderungen und melodische Erfindungen die Entwicklung des Klavierspiels maßgeblich beeinflussten.
   
   Claude Debussy, ein französischer Komponist des Impressionismus, revolutionierte die Musik mit seinem innovativen Umgang mit Klangfarben und Harmonien. Seine Klavierwerke sind oft von der Natur inspiriert und zeichnen sich durch schwebende Akkorde, unkonventionelle Skalen und eine lyrische, atmosphärische Qualität aus. Debussy legte großen Wert auf die Stimmung und den Eindruck, den die Musik vermittelt, und schuf damit eine Klangwelt, die sich von den traditionellen romantischen Strukturen löste. Seine Stücke laden den Hörer ein, in eine Welt voller subtiler Nuancen und sinnlicher Eindrücke einzutauchen, und zeugen von einer tiefen Poesie, die bis heute fasziniert.

   Sergei Rachmaninoff, ein russischer Komponist und einer der größten Pianisten aller Zeiten, ist bekannt für seine üppigen, melancholischen und hochvirtuosen Klavierwerke. Seine Musik ist tief emotional und oft von breiten, romantischen Melodien und einer reichen, dichten Harmonik geprägt. Rachmaninoffs Kompositionen fordern von den Interpreten höchste technische Fertigkeiten, sind aber gleichzeitig zutiefst ausdrucksstark und lyrisch. Seine Werke verbinden die russische Romantik mit einem persönlichen Stil, der von Leidenschaft und einer gewissen Schwermut durchdrungen ist, und hinterlassen beim Publikum stets einen bleibenden Eindruck von tiefgründiger Schönheit und Dramatik.

​   Frédéric Chopin, der polnische Meister der Romantik, widmete sein gesamtes Schaffen dem Klavier und gilt als einer der einflussreichsten Komponisten für dieses Instrument. Seine Kompositionen sind für ihre Eleganz, ihren Ausdruck und ihre tiefe emotionale Resonanz bekannt. Chopin schuf eine Vielzahl von Formen wie Nocturnes, Walzer, Mazurken, Polonaisen und Balladen, die alle seine unverwechselbare Handschrift tragen. Er erweiterte die technischen und klanglichen Möglichkeiten des Klaviers und schuf eine Musik, die sowohl intim als auch grandios sein konnte. Chopins Werke sind zeitlos und berühren die Herzen der Zuhörer mit ihrer Schönheit, ihrer Melancholie und ihrem unvergleichlichen poetischen Ausdruck.

Programm (Änderungen vorbehalten):

Domenico Scarlatti (1685 - 1757)
  • Sonata in d-Moll, K. 9

Claude Debussy (1862 - 1918)
  • Préludes, Livre 1: Danseuses de Delphes / Voiles / Le vent dans la plaine / La fille aux cheveux de lin

Sergei Rachmaninoff (1873 - 1942)
  • Moments musicaux, op. 16: Andantino / Andante cantabile / Presto / Adagio sostenuto

Heitor Villa-Lobos
  • A Pobrezinha
  • O Polichinelo
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Kunst- und Kulturverein TAKE 5
Kleine Neugasse, 15-19/2/28, A-1050 Wien
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ZVR-Nr. 1059248472
​www.vereintake5.wien
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