DIE BRÜDER
Ein Dialogstück von und mit Martin Ploderer
Martin PLODERER, Markus STOLBERG (Lesung)
Samstag 13. Juni 2026, 20:00 Uhr
Theater-Center Forum, Porzellangasse 50, 1090 Wien
Ein Dialogstück von und mit Martin Ploderer
Martin PLODERER, Markus STOLBERG (Lesung)
Samstag 13. Juni 2026, 20:00 Uhr
Theater-Center Forum, Porzellangasse 50, 1090 Wien
In seinem Hörstück „Die Brüder“ widmet sich der Autor und Schauspieler Martin Ploderer einer der zentralen Fragen menschlicher Interaktion: Wie viel von unserem Gegenüber nehmen wir eigentlich wahr, ohne es sofort durch den Filter unserer eigenen Prägungen und sozialen Kategorisierungen zu verzerren?
Der Text entfaltet sich als fiktives Gespräch zwischen zwei Männern, das als kammerspielartiges Experiment über die „reine Zweisamkeit“ angelegt ist. Ploderer stellt zur Debatte, ob eine Begegnung auf Augenhöhe jenseits von Herkunft, Status, Kleidung oder Dialekt überhaupt existieren kann. Sind wir in unserer Kommunikation zwangsläufig Gefangene unseres gesellschaftlichen Kontexts?
Im Laufe des Dialogs verschwimmen die Grenzen zwischen den Identitäten. Die zentrale Frage „Was macht uns zu Brüdern?“ entwickelt eine psychologische Sogwirkung: Je tiefer die Protagonisten in das Gespräch eintauchen, desto unsicherer wird ihre Beziehung zueinander. Die Auflösung, ob es sich um Fremde, Seelenverwandte oder tatsächlich um Blutsverwandte handelt, bleibt eine spannungsgeladene Triebfeder bis zum Ende des Stücks.
Die Umsetzung dieses anspruchsvollen Textes liegt in den Händen zweier profilierter Charakterdarsteller, die für ihre Präzision in Sprache und Ausdruck bekannt sind.
Martin Ploderer ist weit über die Grenzen Wiens hinaus als eine der markantesten Stimmen der deutschsprachigen Literaturszene bekannt. Sein Schaffen zeichnet sich durch eine enorme intellektuelle Durchdringung komplexer Stoffe aus. Bekannt für seine monumentalen Einlesungen von Weltliteratur (u.a. Dostojewski, Kraus), bringt er in „Die Brüder“ nicht nur seine schauspielerische Erfahrung, sondern auch seine visionäre Kraft als Autor ein.
Als Ploderers Widerpart agiert Markus Stolberg, ein Schauspieler von internationalem Format, dessen Karriere ihn von großen Theaterbühnen bis hin zu markanten Film- und Fernsehproduktionen geführt hat. Stolberg ist ein Meister der Zwischentöne. Seine Fähigkeit, Charakteren durch minimale Variationen in Mimik und Stimme eine enorme Präsenz zu verleihen, macht ihn zum idealen Partner für diesen dialektischen Schlagabtausch.
Das Zusammenspiel der beiden Akteure verspricht ein hochkonzentriertes Erlebnis, bei dem das gesprochene Wort zur Bühne wird, auf der sich das Drama der menschlichen Wahrnehmung abspielt.
Der Text entfaltet sich als fiktives Gespräch zwischen zwei Männern, das als kammerspielartiges Experiment über die „reine Zweisamkeit“ angelegt ist. Ploderer stellt zur Debatte, ob eine Begegnung auf Augenhöhe jenseits von Herkunft, Status, Kleidung oder Dialekt überhaupt existieren kann. Sind wir in unserer Kommunikation zwangsläufig Gefangene unseres gesellschaftlichen Kontexts?
Im Laufe des Dialogs verschwimmen die Grenzen zwischen den Identitäten. Die zentrale Frage „Was macht uns zu Brüdern?“ entwickelt eine psychologische Sogwirkung: Je tiefer die Protagonisten in das Gespräch eintauchen, desto unsicherer wird ihre Beziehung zueinander. Die Auflösung, ob es sich um Fremde, Seelenverwandte oder tatsächlich um Blutsverwandte handelt, bleibt eine spannungsgeladene Triebfeder bis zum Ende des Stücks.
Die Umsetzung dieses anspruchsvollen Textes liegt in den Händen zweier profilierter Charakterdarsteller, die für ihre Präzision in Sprache und Ausdruck bekannt sind.
Martin Ploderer ist weit über die Grenzen Wiens hinaus als eine der markantesten Stimmen der deutschsprachigen Literaturszene bekannt. Sein Schaffen zeichnet sich durch eine enorme intellektuelle Durchdringung komplexer Stoffe aus. Bekannt für seine monumentalen Einlesungen von Weltliteratur (u.a. Dostojewski, Kraus), bringt er in „Die Brüder“ nicht nur seine schauspielerische Erfahrung, sondern auch seine visionäre Kraft als Autor ein.
Als Ploderers Widerpart agiert Markus Stolberg, ein Schauspieler von internationalem Format, dessen Karriere ihn von großen Theaterbühnen bis hin zu markanten Film- und Fernsehproduktionen geführt hat. Stolberg ist ein Meister der Zwischentöne. Seine Fähigkeit, Charakteren durch minimale Variationen in Mimik und Stimme eine enorme Präsenz zu verleihen, macht ihn zum idealen Partner für diesen dialektischen Schlagabtausch.
Das Zusammenspiel der beiden Akteure verspricht ein hochkonzentriertes Erlebnis, bei dem das gesprochene Wort zur Bühne wird, auf der sich das Drama der menschlichen Wahrnehmung abspielt.
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Platzreservierung :
Kartenreservierung erbeten [noch nicht offen] Eintritt : € 28,- |
Ort : Theater-Center Forum
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