MARGARETEN WIRD OPER-iert - Teil 2
ORFEO
Virtuose Arien von Monteverdi bis Gluck
Besetzung: Hartmut SCHULZ (Orfeo), Martin PLODERER (Erzähler), Yuliya LEBEDENKO (Violine), Victoria VASILCHENKO (Piano)
Donnerstag 28. Mai 2026, 19:00 Uhr
Amtshaus Margareten, Schönbrunnerstraße 54, 1050 Wien
ORFEO
Virtuose Arien von Monteverdi bis Gluck
Besetzung: Hartmut SCHULZ (Orfeo), Martin PLODERER (Erzähler), Yuliya LEBEDENKO (Violine), Victoria VASILCHENKO (Piano)
Donnerstag 28. Mai 2026, 19:00 Uhr
Amtshaus Margareten, Schönbrunnerstraße 54, 1050 Wien
Der Mythos von Orpheus und Eurydike ist die Ur-Erzählung über die Macht der Musik und die Unausweichlichkeit des Todes. In diesem besonderen Opern-Pasticchio erwacht die antike Legende zu neuem Leben – in einer dichten Verwebung aus hochemotionaler Barockmusik und zeitgenössischer Poesie.
Die Handlung setzt an einem Moment tiefster Verunsicherung ein: Der thrakische Sänger Orpheus kehrt nach längerer Abwesenheit heim, nur um festzustellen, dass seine frisch angetraute Gemahlin Eurydike spurlos verschwunden ist. Die verzweifelte Suche führt ihn zur bitteren Erkenntnis: Hades selbst, der Herr der Unterwelt, hat sie in sein schattenhaftes Reich verschleppt. Angetrieben von der mahnenden Stimme eines Rezitators, begibt sich Orpheus auf eine gefährliche Reise zum Fluss Acheron. An diesem magischen Grenzübergang, wo die Toten verweilen, ehe sie das Lethe-Wasser des Vergessens trinken, trifft er auf den Schatten seiner Geliebten. Doch die Begegnung an der Schnittstelle zwischen Leben und Tod verläuft anders, als es die Hoffnung versprach.
Musikalisch spiegelt dieses Pasticchio die Vielfalt barocker Orpheus-Vertonungen wider. Den Kern bilden die unsterblichen Melodien von Christoph Willibald Gluck, darunter das tief erschütternde „Ach, ich habe sie verloren“ und der ätherische „Reigen seliger Geister“. Ergänzt wird dieses Panorama durch hochvirtuose Arien von Joseph Haydn (L’anima del filosofo), Johann Joseph Fux und Nicola Porpora. Diese Kompositionen lassen die Zerrissenheit des Sängers zwischen Heldenmut und zerbrechlicher Menschlichkeit spürbar werden.
Die Brücke zwischen den Epochen schlägt der Autor Hartmut Schulz mit seinen poetischen Texten, die dem Mythos eine moderne, reflektierte Tiefe verleihen. Vorgetragen vom renommierten Schauspieler Martin Ploderer, so wie einem erstklassigen Ensemble mit Hartmut Schulz (Bariton), Yuliya Lebedenko (Violine) und Victoria Vasilchenko (Piano) entfaltet sich so ein Gesamtkunstwerk, das die zeitlose Frage stellt: Kann die Kunst den Tod besiegen – oder liegt ihre wahre Kraft im Trost des Abschieds? Ein Abend voller Virtuosität, der die Grenzen der Unterwelt für einen Moment durchlässig macht.
Die Handlung setzt an einem Moment tiefster Verunsicherung ein: Der thrakische Sänger Orpheus kehrt nach längerer Abwesenheit heim, nur um festzustellen, dass seine frisch angetraute Gemahlin Eurydike spurlos verschwunden ist. Die verzweifelte Suche führt ihn zur bitteren Erkenntnis: Hades selbst, der Herr der Unterwelt, hat sie in sein schattenhaftes Reich verschleppt. Angetrieben von der mahnenden Stimme eines Rezitators, begibt sich Orpheus auf eine gefährliche Reise zum Fluss Acheron. An diesem magischen Grenzübergang, wo die Toten verweilen, ehe sie das Lethe-Wasser des Vergessens trinken, trifft er auf den Schatten seiner Geliebten. Doch die Begegnung an der Schnittstelle zwischen Leben und Tod verläuft anders, als es die Hoffnung versprach.
Musikalisch spiegelt dieses Pasticchio die Vielfalt barocker Orpheus-Vertonungen wider. Den Kern bilden die unsterblichen Melodien von Christoph Willibald Gluck, darunter das tief erschütternde „Ach, ich habe sie verloren“ und der ätherische „Reigen seliger Geister“. Ergänzt wird dieses Panorama durch hochvirtuose Arien von Joseph Haydn (L’anima del filosofo), Johann Joseph Fux und Nicola Porpora. Diese Kompositionen lassen die Zerrissenheit des Sängers zwischen Heldenmut und zerbrechlicher Menschlichkeit spürbar werden.
Die Brücke zwischen den Epochen schlägt der Autor Hartmut Schulz mit seinen poetischen Texten, die dem Mythos eine moderne, reflektierte Tiefe verleihen. Vorgetragen vom renommierten Schauspieler Martin Ploderer, so wie einem erstklassigen Ensemble mit Hartmut Schulz (Bariton), Yuliya Lebedenko (Violine) und Victoria Vasilchenko (Piano) entfaltet sich so ein Gesamtkunstwerk, das die zeitlose Frage stellt: Kann die Kunst den Tod besiegen – oder liegt ihre wahre Kraft im Trost des Abschieds? Ein Abend voller Virtuosität, der die Grenzen der Unterwelt für einen Moment durchlässig macht.
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Platzreservierung :
Kartenreservierung erbeten [noch nicht offen] Eintritt : empfohlene Spende: € 10,- und die Künstler freuen sich über mehr! Freie Platzwahl |
Ort : Amtshaus Margareten
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