IM KALEIDOSKOP DER ROMANTIK
Zwischen intimer Poesie und glanzvoller Virtuosität
Elzbieta MAZUR (Piano)
Donnerstag 14. Mai 2026, 19:00 Uhr
Bezirksmuseum Döbling, Döblinger Hauptstraße 96, 1190 Wien
Zwischen intimer Poesie und glanzvoller Virtuosität
Elzbieta MAZUR (Piano)
Donnerstag 14. Mai 2026, 19:00 Uhr
Bezirksmuseum Döbling, Döblinger Hauptstraße 96, 1190 Wien
Am Himmelfahrtstag lädt die renommierte Pianistin Elzbieta Mazur zu einem außergewöhnlichen Solo-Recital in das Bezirksmuseum Döbling ein. Unter dem Titel „Im Kaleidoskop der Romantik“ entfaltet sich ein Programm, das die vielfältigen Facetten einer Epoche zwischen intimer Poesie und glanzvoller Virtuosität beleuchtet.
Das Konzert spannt einen Bogen von der Wiener Klassik-Romantik eines Schubert bis hin zu den psychologischen Tiefenschichten Schumanns.
Mit Franz Schuberts beiden Impromptus B-Dur, D. 935/3 und Es-Dur, D. 899/2 eröffnet Elzbieta Mazur den Abend mit Werken, die wie flüchtige, aber tief empfundene Augenblicke wirken. Sie bilden das lyrische Fundament des Konzerts.
Als anerkannte Chopin-Interpretin widmet sie sich dann im Mittelteil den polnischen Aspekten der Romantik zu und kehrt damit auch zu ihren eigenen familiären Wurzeln zurück. Frédéric Chopins Mazurka h-Moll, op. 33,4 und das strahlende Virtuosenstück Andante spianato und Grande Polonaise Brillante op.22 treffen auf die Grande Polonaise Fis-Dur op. 6 von Juliusz Zarębski. Zarębski, ein Meisterschüler von Franz Liszt, gilt als „missing link“ zwischen Chopin und dem Impressionismus; seine Polonaise ist ein selten gehörtes Juwel voll chromatischer Raffinesse und pianistischer Pracht.
Den krönenden Abschluss bildet der Carnaval op. 9 von Robert Schumann. In diesem Maskenball der Töne lässt Schumann literarische und reale Figuren (wie Pierrot, Harlekin, aber auch Chopin und Paganini) musikalisch aufeinanderprallen – ein Kaleidoskop an Stimmungen, das höchste Anforderungen an die Gestaltungskraft stellt.
Die Künstlerin: Die in Polen geborene und in Wien lebende Pianistin Elzbieta Mazur wird von der Fachkritik für ihre „charismatische Persönlichkeit“ und ihren „ausdrucksstarken Stil“ geschätzt. Ihr Werdegang ist eng mit der Wiener Tradition verbunden: Nach ihrem Studium in Warschau verfeinerte sie ihre Kunst an der Wiener Musikhochschule in der Meisterklasse der Legende Paul Badura-Skoda.
Badura-Skoda selbst rühmte ihre Fähigkeit, „Intellekt mit beseelter Innigkeit zu verbinden“. Mazur ist nicht nur für ihre technische Brillanz bekannt, sondern auch für ihre Gabe, dem Publikum die Musik durch moderierte Konzerte und erläuternde Kommentare näherzubringen. Dies macht ihre Auftritte zu einer persönlichen „Begegnung am Klavier“.
Programm (Änderungen vorbehalten):
Franz Schubert (1797 - 1828)
Frédéric Chopin (1810 - 1849):
Juliusz Zarębski (1854 - 1885)
Robert Schumann (1810 - 1856)
Das Konzert spannt einen Bogen von der Wiener Klassik-Romantik eines Schubert bis hin zu den psychologischen Tiefenschichten Schumanns.
Mit Franz Schuberts beiden Impromptus B-Dur, D. 935/3 und Es-Dur, D. 899/2 eröffnet Elzbieta Mazur den Abend mit Werken, die wie flüchtige, aber tief empfundene Augenblicke wirken. Sie bilden das lyrische Fundament des Konzerts.
Als anerkannte Chopin-Interpretin widmet sie sich dann im Mittelteil den polnischen Aspekten der Romantik zu und kehrt damit auch zu ihren eigenen familiären Wurzeln zurück. Frédéric Chopins Mazurka h-Moll, op. 33,4 und das strahlende Virtuosenstück Andante spianato und Grande Polonaise Brillante op.22 treffen auf die Grande Polonaise Fis-Dur op. 6 von Juliusz Zarębski. Zarębski, ein Meisterschüler von Franz Liszt, gilt als „missing link“ zwischen Chopin und dem Impressionismus; seine Polonaise ist ein selten gehörtes Juwel voll chromatischer Raffinesse und pianistischer Pracht.
Den krönenden Abschluss bildet der Carnaval op. 9 von Robert Schumann. In diesem Maskenball der Töne lässt Schumann literarische und reale Figuren (wie Pierrot, Harlekin, aber auch Chopin und Paganini) musikalisch aufeinanderprallen – ein Kaleidoskop an Stimmungen, das höchste Anforderungen an die Gestaltungskraft stellt.
Die Künstlerin: Die in Polen geborene und in Wien lebende Pianistin Elzbieta Mazur wird von der Fachkritik für ihre „charismatische Persönlichkeit“ und ihren „ausdrucksstarken Stil“ geschätzt. Ihr Werdegang ist eng mit der Wiener Tradition verbunden: Nach ihrem Studium in Warschau verfeinerte sie ihre Kunst an der Wiener Musikhochschule in der Meisterklasse der Legende Paul Badura-Skoda.
Badura-Skoda selbst rühmte ihre Fähigkeit, „Intellekt mit beseelter Innigkeit zu verbinden“. Mazur ist nicht nur für ihre technische Brillanz bekannt, sondern auch für ihre Gabe, dem Publikum die Musik durch moderierte Konzerte und erläuternde Kommentare näherzubringen. Dies macht ihre Auftritte zu einer persönlichen „Begegnung am Klavier“.
Programm (Änderungen vorbehalten):
Franz Schubert (1797 - 1828)
- Impromptu B-Dur D. 935,3
- Impromptu Es-Dur D. 899,2
Frédéric Chopin (1810 - 1849):
- Mazurka h-Moll op. 33,4
- Andante spianato et Grande Polonaise Brillante op. 22
Juliusz Zarębski (1854 - 1885)
- Grande Polonaise Fis-Dur op. 6
Robert Schumann (1810 - 1856)
- Carnaval op. 9
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Platzreservierung :
Kartenreservierung erbeten [noch nicht offen] Eintritt : empfohlene Spende: € 10,- und die Künstler freuen sich über mehr! Freie Platzwahl |
Ort : Bezirksmuseum Döbling
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