PERLEN DER RUSSISCHEN KLAVIERMUSIK
Eleganz, Poesie und Virtuosität
Anastasia YASKO (Piano)
Donnerstag, 22. Oktober 2026 - 18:30 Uhr
Musisches Zentrum Wien, Zeltgasse 7, 1080 Wien
Eleganz, Poesie und Virtuosität
Anastasia YASKO (Piano)
Donnerstag, 22. Oktober 2026 - 18:30 Uhr
Musisches Zentrum Wien, Zeltgasse 7, 1080 Wien
Piotr I. Tschaikowskis „Thema mit Variationen in F-Dur“ bildet den krönenden Abschluss der sechs Klavierstücke op. 19 aus dem Jahr 1873. Als umfangreichstes Werk dieses Zyklus vereint es die besten Züge von Tschaikowskis früher Schaffensperiode mit seinem zutiefst originellen Klavierstil: lakonisch, von sinfonischer Farbenpracht geprägt und frei von rein äußerlichen pianistischen Effekten.
Anatoli Ljadow gehört zur jüngeren Generation jener glänzenden Plejade russischer Komponisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er profilierte sich als begabter Komponist, Dirigent, Pädagoge und einflussreiche Persönlichkeit des Musiklebens. Im Zentrum von Ljadows Schaffen stehen Bilder des russischen Epos, der Liedfolklore sowie der Märchenwelt. Charakteristisch für sein Werk ist eine von Kontemplation durchdrungene Lyrik und ein feinsinniges Gespür für die Natur.
Unter den Präludien ragt besonders das Präludium in h-Moll op. 11 heraus. Seine Melodie weist eine enge Verwandtschaft zu dem Volkslied „Ach, in dieser grausamen Welt“ auf, das aus Mili Balakirews Sammlung „40 russische Volkslieder“ stammt.
Rachmaninow -
Etude-Tableaux
Op. 33.
Bereits die Bezeichnung „Études-Tableaux“ (Bilder-Etüden), die Rachmaninow für die Stücke seines neuen Zyklus wählte, verweist auf die Verbindung von virtuos-pianistischen Aufgaben mit dem bewussten Streben nach einer farbenreichen „Klangmalerei“ und einer konkreten Charakteristik der Bilder.
Viele der Études-Tableaux stellen programmatische Klavierpoeme dar, die in eine glanzvolle, virtuos-konzertante Form gekleidet sind. Obwohl sie kein offiziell deklariertes Programm oder spezifische Titel tragen, die ihren Inhalt charakterisieren, belegen Zeugnisse aus Rachmaninows engstem Umfeld, dass der Komponist jedem dieser Etüden eine ganz bestimmte programmatische Idee zugrunde legte.
Im Klavierschaffen von Nikolai Medtner nimmt die Sonate eine zentrale Stellung ein – zu Beginn des 20. Jahrhunderts widmete kein anderer russischer Komponist diesem Genre so viel Aufmerksamkeit (in dieser Hinsicht ist Medtner einzig mit Alexander Nikolajewitsch Skrjabin vergleichbar). Insgesamt schuf der Komponist vierzehn Klaviersonaten.
Erstmals seit der Sonate op. 5 (1903) greift der Komponist bei der Sonata Romantica wieder auf den viersätzigen Zyklus zurück und entfaltet ein monumentales Klanggemälde – quasi eine „Sinfonie für Klavier“. Alle Sätze – „Romanze“, „Scherzo“, „Meditation“ und „Finale“ – werden attacca vorgetragen.
Über die Künstlerin: Anastasia Yasko ist bekannt für ihre feinsinnige Interpretation und technische Souveränität. Ihr Spiel zeichnet sich durch eine besondere Farbigkeit aus, die gerade in den nuancenreichen Werken von Chopin und Rachmaninow ihre volle Wirkung entfaltet.
Programm (Änderungen vorbehalten) - mit Moderation:
Pjotr Tschaikowski (1840-1893)
Anatoli Ljadow (1855-1914)
Sergej Rachmaninow (1873-1943)
Pause
Nikolai Medtner (1880-1951)
Anatoli Ljadow gehört zur jüngeren Generation jener glänzenden Plejade russischer Komponisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er profilierte sich als begabter Komponist, Dirigent, Pädagoge und einflussreiche Persönlichkeit des Musiklebens. Im Zentrum von Ljadows Schaffen stehen Bilder des russischen Epos, der Liedfolklore sowie der Märchenwelt. Charakteristisch für sein Werk ist eine von Kontemplation durchdrungene Lyrik und ein feinsinniges Gespür für die Natur.
Unter den Präludien ragt besonders das Präludium in h-Moll op. 11 heraus. Seine Melodie weist eine enge Verwandtschaft zu dem Volkslied „Ach, in dieser grausamen Welt“ auf, das aus Mili Balakirews Sammlung „40 russische Volkslieder“ stammt.
Rachmaninow -
Etude-Tableaux
Op. 33.
Bereits die Bezeichnung „Études-Tableaux“ (Bilder-Etüden), die Rachmaninow für die Stücke seines neuen Zyklus wählte, verweist auf die Verbindung von virtuos-pianistischen Aufgaben mit dem bewussten Streben nach einer farbenreichen „Klangmalerei“ und einer konkreten Charakteristik der Bilder.
Viele der Études-Tableaux stellen programmatische Klavierpoeme dar, die in eine glanzvolle, virtuos-konzertante Form gekleidet sind. Obwohl sie kein offiziell deklariertes Programm oder spezifische Titel tragen, die ihren Inhalt charakterisieren, belegen Zeugnisse aus Rachmaninows engstem Umfeld, dass der Komponist jedem dieser Etüden eine ganz bestimmte programmatische Idee zugrunde legte.
Im Klavierschaffen von Nikolai Medtner nimmt die Sonate eine zentrale Stellung ein – zu Beginn des 20. Jahrhunderts widmete kein anderer russischer Komponist diesem Genre so viel Aufmerksamkeit (in dieser Hinsicht ist Medtner einzig mit Alexander Nikolajewitsch Skrjabin vergleichbar). Insgesamt schuf der Komponist vierzehn Klaviersonaten.
Erstmals seit der Sonate op. 5 (1903) greift der Komponist bei der Sonata Romantica wieder auf den viersätzigen Zyklus zurück und entfaltet ein monumentales Klanggemälde – quasi eine „Sinfonie für Klavier“. Alle Sätze – „Romanze“, „Scherzo“, „Meditation“ und „Finale“ – werden attacca vorgetragen.
Über die Künstlerin: Anastasia Yasko ist bekannt für ihre feinsinnige Interpretation und technische Souveränität. Ihr Spiel zeichnet sich durch eine besondere Farbigkeit aus, die gerade in den nuancenreichen Werken von Chopin und Rachmaninow ihre volle Wirkung entfaltet.
Programm (Änderungen vorbehalten) - mit Moderation:
Pjotr Tschaikowski (1840-1893)
- Thème original et variations Op. 19 F-Dur
Anatoli Ljadow (1855-1914)
- Prlelude Nr. 1 Op. 11 h-moll
Sergej Rachmaninow (1873-1943)
- Etude-Tableaux Op. 39 Nr. 2 a-moll
- Etude-Tableaux Op. 33: f-Moll, c-Moll, C-Dur, g-moll, cis-moll
Pause
Nikolai Medtner (1880-1951)
- „Sonata romantica“ Op.53 No.1:
- Romanza: Andantino con moto, ma sempre espressivo
- Scherzo: Allegro
- Meditazione: Andante con moto
- Finale: Allegro non troppo
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Platzreservierung :
Kartenreservierung erbeten [noch nicht offen] Eintritt : EUR 20,-, erm. EUR 15,- (Senioren, Studenten, Schüler ab 12J.) Freie Platzwahl |
Ort : MUSISCHES ZENTRUM WIEN
Klicken Sie auf den Namen um den Stadtplan Wien, mit den Öffis-Möglichkeiten zu sehen. © wien.gv.at/stadtplan |
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